Minerva Newsletter Ausgabe 02 | Juni 2011
 


 
 
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren

Bis zum Ende des laufenden Schuljahres sind es nur noch wenige Tage, deshalb schauen wir in dieser Ausgabe des Minerva Newsletters mit zwei Berichten auf Aktivitäten aus der näheren Vergangenheit zurück, wagen einen Blick auf die letzte Schulwoche (Sportwoche) und stellen Ihnen ein neues Schulangebot und konzeptionelle Änderungen von bestehenden Angeboten vor, die auf Beginn des Schuljahres 2011/12 eingeführt werden.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie im Namen aller Mitarbeiter/innen der Minerva eine erholsame und unbeschwerte Sommerzeit.

Freundliche Grüsse

Christian Straub
Unternehmensleiter
Minerva Volksschule Basel

christian.straub@minervaschulen.ch

 

     



 

 
Sportwoche 2011 vom 27.06. bis 30.06.11

Sport- und Bewegungswochen gehören inzwischen zu einer festen Einrichtung an der Minerva und werden in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien durchgeführt. Bei den Schülerinnen und Schülern stösst dieses Angebot auf grosse Begeisterung.

Sehen Sie sich den Katalog mit den verschiedenen Projektangeboten an: Katalog

Die Idee entstand vor nunmehr acht Jahren, als man verstärkt beobachten konnte, wie sehr Kinder und Jugendliche unter Bewegungsmangel leiden. Ein Grund hierfür sind mit Sicherheit die neuen Medien, aber auch soziale, familiäre und ernährungstechnische Gründe spielen eine Rolle.

Ziel der Minerva-Sportwoche war es von Anfang an, dass die Schülerinnen und Schüler in dieser Woche einen neuen Zugang zu Sport und Bewegung bekommen und die Möglichkeit haben, bestimmte Sportarten auszuprobieren, ihren Körper neu zu erfahren und die körperliche und geistige Zufriedenheit spüren können, die man nach einem intensiven Sporttag hat. Manchmal passiert es sogar, dass die Begeisterung an einer Sportart so geweckt wird, dass sie von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch nach der Sportwoche weiter ausgeübt wird.

Aus einem Katalog von 50 angebotenen Projekten suchen sich die Kinder und Jugendlichen für die Woche vom 27. bis 30. Juni 2011 sechs Favoriten aus. Daraus wird dann für jede Schülerin / jeden Schüler ein individueller Stundenplan für die ganze Woche zusammengestellt. Das Programm ist breit gefächert: Von Kanufahren, Mountainbiking, Karate, Tai Chi über Golf, Boxen, Zirkusakrobatik bis hin zu Bogenschiessen und Triathlon ist alles dabei, was den Körper und Geist auf „Betriebstemperatur“ bringt.

Sowohl für die betreuenden Lehrkräfte wie auch für die Kinder und Jugendlichen ist diese Woche immer eine sehr besondere Erfahrung, nicht zuletzt deshalb, weil die einzelnen Gruppen klassen- und altersübergreifend unterwegs sind und der Sport so auch die Möglichkeit bietet, neue Menschen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.
Das alles ist für das Vorbereitungsteam Motivation genug, jedes Jahr diese organisatorisch extrem aufwändige Woche auf die Beine zu stellen und als Belohnung am Ende eines Projekttages oder der ganzen Woche in meist erschöpfte, aber lachende und zufriedene Gesichter zu blicken.

 

     

 
Klassenfahrt der Primarklasse PA nach Hasel

Anfangs Mai 2011 verbrachte die Primarklasse eine Woche im südbadischen Raum, genauer gesagt in Hasel etwa fünf Kilometer östlich von Schopfheim. Im Zentrum der Aktivitäten standen das Basteln von Marionetten und das Spielen mit den fertigen Marionetten.

Am 02.05.2011 machte sich ein kleiner Trupp vom Basel Badischen Bahnhof auf in Richtung Hasel. Während das Gepäck auf direktem Wege dorthin unterwegs war, fuhren die Schüler der PA mit ihrer Lehrerin, Frau Schicha, zunächst mit dem Zug nach Maulburg um schliesslich, nach einer ausgedehnten Wanderung, auf der es viel zu entdecken gab, den ehemaligen Bahnhof von Hasel zu erreichen.
Nach Stilllegung der Bahnstrecke ist der „Begegnungsbahnhof“ inzwischen ein beliebtes Quartier für kleine und große Gruppen geworden. Dort können die Kinder zusammen spielen, den Alltag selbstständig organisieren, sich als Gruppe zusammenfinden, an einzelnen Themen intensiv arbeiten und vieles mehr. In dem weitläufigen Gelände haben die Kinder in der Woche neben den gemeinsamen Programmeinheiten viele Gelegenheiten zum Spielen und für allerlei Erkundungen gefunden.

Eine erste Erkundung der Örtlichkeiten endete mit der Bettenverteilung, dann wurde gegessen, um dann den Tag am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.
Der Dienstag war der einzige Tag in der ganzen Woche, an dem das Wetter nicht so ganz mitspielte. Aber die Zeit wurde genutzt, um sich Gedanken um ein Puppentheaterstück und Pläne für den Bau der Marionetten zu machen. Schliesslich hatte jeder einen Entwurf und seine Materialliste fertig und man ging der Frage nach, wie sich so eine Marionette überhaupt bewegt. Nacheinander durften alle sich als Marionette üben und von einem „Puppenspieler“ bewegt werden, im Wechsel dann auch einer der Puppenspieler sein und die anderen an den imaginären Fäden bewegen, und so am eigenen Leib erfahren, welche Gelenke und Fäden es überhaupt braucht. Ein Film der Augsburger Puppenkiste rundete das ganze Erfahrungsfeld ab.
Nun galt es die Ideen umzusetzen. Bei einer Wanderung in das benachbarte Wehr wurde nach einiger Suche (mittwochnachmittags haben viele Geschäfte in Wehr zu) ein Laden gefunden, wo man die meisten der benötigten Dinge kaufen konnte. Und auch auf dem Weg hin und zurück fand sich so manches Holzstück, das aussah wie der Bauch oder der Kopf einer Marionette.
Und da das Wetter wieder freundlich war, gab es am Abend natürlich wieder ein Lagerfeuer mit Stockbrot und Liedern.
Am Donnerstag wurde endlich gesägt und gebohrt und anhand der vorgefertigten Pläne konnte jeder seine Marionette zusammenbauen. Natürlich war es an der einen oder anderen Stelle schwieriger als erwartet, aber letztendlich waren alle mit dem Ergebnis zufrieden.
Am Nachmittag ging es dann in die Erdmannshöhle. Auch hier gab es eine Menge zu sehen und zu lernen über die Entstehung und die Entdeckung dieser Höhle.
Und da der Donnerstag der letzte Abend auf dieser Fahrt war, wurde auf dem Feuer diesmal auch gegrillt. Ach ja, und natürlich durften weder Stockbrot (inzwischen verfeinert durch hineingestupfte Schokoladenstücke…) noch Gitarrenbegleitung fehlen.
Am Freitag hieß es wieder Packen und das Haus auf Vordermann bringen. Schon während der Woche hatten sich die Schüler bei den Diensten abgewechselt. Im Wechsel hatten sie gekocht und gespült, für Feuerholz gesorgt oder den Tagesraum aufgeräumt.
Gegen Mittag war es dann soweit. Diesmal ging es mit dem Bus von Hasel nach Schopfheim und von dort mit dem Zug wieder Richtung Basel, wo die Kinder pünktlich wieder an die Eltern übergeben werden konnten. Und die haben bestimmt viel zu hören bekommen von den Tagen in Hasel.

Hier noch einige Kommentare der Schüler/innen:
„Von Maulburg gingen wir zu Fuss nach Hasel, alle waren froh, als wir endlich da waren. (Denis)
„Wir sind 17 km gelaufen.“ (Luca)
„Auf dem Weg sind wir auf die Hohe Flum gegangen. Dort haben wir Fotos gemacht und hatten oben eine schöne Aussicht. (Dominique)
„Mit Xenjas Fernglas haben wir die Landschaft angeguckt.“ (Silvio)
„Ich fand das Lager schön, weil wir in die Erdmannshöhle gegangen sind.“ (Dominique)
„In der Tropfsteinhöhle war es 10°. Wir hatten auch Gummistiefel, ich war im Mini-mini Fluss, da habe ich einen hässlichen Frosch gesehen.“ (Silvio)
„Das Beste am Lager war der Stockkampf! Am Mittwoch durfte ich kochen.“ (Aleksandar)
„Das Helfen in der Küche war auch prima.“ (Melvin)
„Das Essen war gut und essbar. Am Abend hat Frau Schicha uns eine Geschichte erzählt. Wir haben eine Marionette gemacht. Die Marionette ist aus Holz gemacht.“ (Dominique)
„Wir haben Kalle Wirsch geschaut, weil wir die Technik von den Puppenspielern sehen konnten und die Puppen, wie sie funktionieren.“ (Xenja)
„Dann spielten wir noch ein Marionettenspiel, das war lustig. Dann wurde es so langsam Abend, wir bereiteten das Lagerfeuer vor. Da sangen wir und hatten viel Spass zusammen.“ (Brian)
„Mir hat das Lagerfeuer, das Beisammensitzen und das Singen Spass gemacht. Für mich war es sehr interessant, weil der Lagerort ein alter Bahnhof war. Das Fussball-, Pingpong-, Diabolospielen und auch das Jonglieren machten mir Freude.“ (Luca)
„Wir hatten es einfach schön, ich würde nochmals ein Lager machen.“ (Silvio)

Fotos
 

     

 
Immersion im Minerva Kindergarten und in der Basisstufe

Im kommenden Schuljahr rückt im Kindergarten und in der Basisstufe der Minerva Volksschule die englische Sprache ins Zentrum des Interesses. In beiden Abteilungen werden die Kinder die Vorteile des immersiven Sprachunterrichts erfahren.

Mit Immersion meint man beim Sprachunterricht das „Eintauchen“ in eine (noch fremde) Sprache. Die Sprache wird über Sach- und Alltagsthemen in den Schulalltag der Kinder eingebracht. Die Lehrperson ist englischer Muttersprache und spricht in ihrem Kontakt mit den Kindern nur Englisch.

Im Kindergarten wie in der Basisstufe tauchen die Kinder mehrmals pro Woche in das Sprachbad ein. Der Gesamtumfang beträgt etwa einen Tag pro Woche. Im Zentrum des Unterrichts stehen also die Sachthemen, die mit den Kindern in Englisch behandelt werden, und nicht der traditionelle Sprachunterricht.

Mit dieser Unterrichtsform führen wir Ihr Kind im Kindergarten und später in der Basisstufe spielerisch zum Erwerb des Englischen als Zweitsprache. Obwohl Englisch dadurch zu einem wichtigen Element im Wochenplan wird, bleibt Deutsch weiterhin das „sprachliche Zuhause“. Das heisst, bei uns lernen die Kinder Englisch als Zweitsprache, ohne Deutsch als ihre Muttersprache zu vernachlässigen.

Dieses Sprachkonzept wird die Minerva Volksschule auf August 2012 auch in der Primarschule einführen. Im Progymnasium Plus wird Englisch als Zweitsprache mit grossem Erfolg schon seit acht Jahren durch Immersion vermittelt.
 

     

 
Kleingruppenschule ab August 2011

Ab August 2011 führt die Minerva Volksschule am Standort „Wildensteinerhof“ in Basel eine Kleingruppenschule auf der Sekundarstufe I (5. bis 9. Klasse).

Dieses Angebot eines Kleingruppenunterrichts richtet sich grundsätzlich an Kinder und Jugendliche, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht in einer Regelklasse unterrichtet werden können. Die Einschulung in eine Kleingruppe soll immer mit dem Ziel erfolgen, das Kind mittelfristig wieder in einen grösseren Klassenverband reintegrieren zu können.

Dieses Ziel wird mit einer engen Betreuung und Begleitung in der Kleingruppe erreicht. Das Konzept sieht eine intensive sozialpädagogische Betreuung vor, die durch Fachunterricht in den Hauptfächern im Einzelunterricht - so genannten Inputstunden - ergänzt wird. Ausserdem bieten wir im Wochenverlauf ein abwechslungsreiches Programm an, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit seiner Vielseitigkeit in verschiedenen Bereichen ansprechen und weiterbringen soll. Neben dem Fachunterricht, der im Lernatelier vertieft und gefestigt werden soll, stehen das Soziale Lernen, musische und kreative Aktivitäten und Bewegung und Sport im Mittelpunkt.

Jede Woche gibt es einen Thementag, der sich an den Bedürfnissen, aber auch an den Interessen der Schülerinnen und Schüler orientiert. Dabei ist unser Ziel das Lernen ausserhalb des Schulhauses zu erfahren (Themen aus Mensch und Umwelt, Energieversorgung, Politik, Sport, Landwirtschaft etc.) oder die „Welt“ in die Schule zu holen,
z. B. indem wir Fachpersonen aus der Berufswelt einladen, die den Schülerinnen und Schülern aus der Praxis berichten und auf ihre Fragen eingehen.

Haben Sie Interesse oder brauchen Sie weitere Informationen?
Rufen Sie uns an und verlangen Sie unseren Unternehmensleiter:
Christian Straub     
Tel. 061 278 98 82

     

 
Arts Workshop with an Artist at the Paul Klee Zentrum

Spielerische Kunstvermittlung, Inspiration und Kreativität, Farben erleben, Formen gestalten, eigene Ideen umsetzen – Dies sind Stichworte zu einem Workshop der Klasse PG2 mit einem bekannten Künstler im Paul Klee Zentrum in Bern.

Das Fach "Bildnerisches Gestalten" wird im Minerva Progymnasium Plus (5. bis 9.Klasse) als Immersionsfach in Englisch unterrichtet (Arts).


Playful art education, inspiration and creativity, experiencing color, designing shapes, implementing your own ideas – these were the keywords for PG2's workshop with a well-known artist at the Paul Klee Zentrum in Bern.
 
At the five-year Minerva Progymnasium Plus (5th to 9th grades), Arts is taught in English as an immersion subject.

Video-Impressionen

Painting like Paul Klee
The Paul Klee Centre in Bern was really interesting. The workshop was funny, particularly the teacher. We did our own paintings in the style of Paul Klee. All of the paintings came out very well.
At first, when I saw the museum I thought… wow! It’s difficult to say how it looks. The roof is formed like a big wave and everywhere there are very tall windows. It’s a very fascinating building.
I particularly liked the gallery. The walls didn’t touch the floor and every painting from Paul Klee was in an extra frame that the artist made himself. That was really amazing.
Sometimes it was a little bit difficult to understand the teacher because he spoke another dialect than we speak (Berndeutsch).
This trip was interesting, amazing and funny. We all liked it.
Nikolas PG2

The Visit in the Paul Klee Museum
The visit to the museum was really interesting because it was the first time I had visited the museum.
The workshop was also really interesting because we painted a lot and used Paul Klee’s style of art. The painting was funny - we had to make a fantasy animal. Looking at the paintings made me laugh.
I like the art of Paul Klee. It’s not only a painting, we see not only one figure, we see a lot of figures and sometimes we don’t always know what they are.
The building was very interesting, but the roof was a little bit queer. It looked like a tent. I liked the workshop. It was funny and interesting, and the museum was too.
Viviane PG2

Workshop im Paul Klee Museum
Dieser Workshop war kein normaler, denn wir malten ein Bild so, wie ein Bild im Alltag nicht gemalt wird, sondern wir nahmen einen Rhythmus auf wie bei einem Lied und malten zu diesem Rhythmus mit Neocolor, Acryl- und Ölfarben. Unser Betreuer für dieses Projekt hiess Franz Brülhart.
Um zu malen, mussten wir zuerst einmal Schürzen anziehen, weil die Farben in den Kleidern nicht mehr ausgegangen wären. Wie schon gesagt, malten wir zuerst den Rhythmus, danach ein Fantasietier, dann die Stimmungen des Liedes, das wir im Kopf haben mussten, und zum Schluss malten wir noch mit Neocolor die Farben des Körpers unseres Fantasietiers. Der Abschluss war ein kurzer Besuch im Museum, wo uns Franz einige Geschichten über Bilder von Paul Klee erzählte. Eines davon war Paul Klees grösstes Kunstwerk. Wir erfuhren, dass ganz viele und verschiedene Geschichten und Theorien über dieses Bild kursieren. Dieses Bild gefiel uns sehr, gerade deshalb, weil man nie genau weiss, was Paul Klee uns damit sagen will.
Aydin und Lisa PG2

Ausflug ins Paul Klee Museum in Bern
Am Freitag dem 6. Mai 11 fuhr die ganze Klasse nach Bern ins Paul Klee Zentrum. Zuerst konnten wir in einem Workshop selber Kunstwerke gestalten. Dafür zeichneten wir mit Kugelschreiber eine Vorlage, strichen Ölfarbe darüber und pausten das ganze auf einen Karton ab. Danach wurde der ganze Karton gestaltet, bis ein fertiges Kunstwerk entstand.
Das Thema: Fantasietiere.
Das konnte eine Katze mit Mähne sein oder eine Katze, die eher nach einem Vogel aussieht. Bei den Ideen war jeder ganz frei.
Neben der Malerei erfuhren wir auch noch wie Paul Klee gelebt hat, welchen Lebensweg er ging.
Nach dem Workshop besuchten wir das Klee Museum. Wir wurden von Franz Brülhart, der auch ein Künstler ist, durch das Museum geführt. Er erklärte uns, was die Bilder von Paul Klee aussagen könnten, fragte aber auch uns Schüler nach unserer Meinung.
Danach verliessen wir mit den eigenen Kunstwerken unter den Armen als stolze Jungkünstler das Paul Klee Zentrum.
Tobias PG2

     
     
 
Minerva Volksschule Basel
St.Alban-Vorstadt 32 • 4052 Basel
Tel: 061 278 98 88 • Fax: 061 278 98 89
E-Mail: basel.volksschule@minervaschulen.ch
Internet: www.minervaschulen.ch
Vorteil Minerva