Minerva Newsletter Ausgabe 01 | Mai 2012
 


 
 
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren

Das Ende eines Schuljahres ist durch vielfältige, intensive Abklärungs-, Prüfungs- und Arbeitsphasen geprägt. Viele Schülerinnen und Schüler werden an externen Sprachprüfungen versuchen, DELF und Cambridge Zertifikate auf verschiedenen Niveaus zu erlangen.

Ende Juni 2012 finden die Standortbestimmungsprüfungen für die 8. Klassen und die Abschlussprüfungen für die 9. Klassen der Sekundarschule Niveau E statt. Die gleichen Klassenstufen der Niveaus E und P beteiligen sich ausserdem an den Stellwerk-Checks, einer schweizweit standardisierten Überprüfung der von den Lehrplänen festgelegten Lerninhalte.

Die meisten Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen kennen ihre berufliche oder schulische Anschlusslösung ab August 2012, einige wenige sind noch im Bewerbungsprozess und suchen noch eine Lehrstelle.

Als Belohnung für ein gelungenes Schuljahr stellen sich alle Schülerinnen und Schüler, die nicht mit Standortbestimmungsprüfungen oder Abschlusstests beschäftigt sind, aus einer Vielzahl von sportlichen und kreativen Kursangeboten ihr ganz persönliches Programm für die Projektwoche zusammen, mit der wir traditionsgemäss das Schuljahr abschliessen.

Bei der Lektüre dieses Newsletters wünsche ich Ihnen auch dieses Mal viel Vergnügen.

Freundliche Grüsse

Christian Straub
Unternehmensleiter
Minerva Volksschule Basel

christian.straub@minervaschulen.ch

 

     
 
Minerva Elternumfrage 2012

Im Rahmen der Akkreditierung für das EFQM Qualitätslabel „Committed to Excellence“ führten wir im Januar 2012 eine Elternumfrage durch, mit der wir die Zufriedenheit bei der Elternschaft erfragen wollten. Herzlichen Dank an alle, die an dieser Elternumfrage 2012 teilgenommen haben.

Ihre umfangreichen Rückmeldungen, Wertschätzungen sowie die zahlreichen konstruktiven Anregungen und Verbesserungsvorschläge haben uns sehr gefreut
In der Auswertung ist uns besonders positiv aufgefallen, dass sich laut Ihren Aussagen 95% der Schülerinnen und Schüler an unserer Schule wohl oder sogar sehr wohl fühlen und 92% der Befragten unsere Schule weiterempfehlen würden.
Das zeigt uns, dass wir uns konzeptionell offensichtlich auf einem guten Weg befinden.
Trotz der vielen positiven Feedbacks möchten wir Ihnen versichern, dass wir auch Ihre kritischen Anmerkungen und die von Ihnen angesprochene Schwachpunkte sehr ernst nehmen und bestrebt sind uns in diesen Bereichen zu verbessern.
Auf der einen Seite bestärkt und motiviert uns das Gesamtergebnis der Umfrage in der alltäglichen Arbeit mit Ihren Kindern, auf der anderen Seite zeigt es uns das vorhandene Verbesserungspotential.
Sie dürfen also sicher sein, dass wir uns nicht auf diesem für uns sehr erfreulichen Ergebnis ausruhen, sondern vielmehr auch in Zukunft in Bewegung und für Ihre Kritiken offen sein werden.

     

 
Englisch immersiv ab August 2012 auch in der Minerva Primarschule

Seit August 2011 tauchen die Kinder des Minerva Kindergartens und der Basisstufe für einen Tag pro Woche in die englische Sprache ein. Die Freude der Kinder beim Lernen und ihre Lernerfolge ermutigen uns, dieses Konzept auf die Primarschule ab der 3. Klasse auszuweiten.

Mit der Einführung des Immersions-Konzepts in der Minerva Primarschule auf August 2012 wird eine Lücke im bilingualen Angebot an der Minerva Volksschule geschlossen.
Es gibt nun ein bilinguales Angebot Deutsch/Englisch vom Kindergarten (ab 3 Jahren) bis zum Abschluss der Sekundarstufe I (9. Schuljahr) im Progymnasium Plus.

Während im Kindergarten und in der Basisstufe beim Spracherwerb die spielerischen Elemente wie gemeinsames Singen oder Spielen noch im Vordergrund stehen, kommen in der Primarschule das Erlernen der Kulturtechniken „Lesen und Schreiben“ und der Gebrauch des Englischen in Sachkunde und anderen schulischen Aktivitäten hinzu.

Im Anschluss an die Primarschule werden im Progymnasium Plus die Fächer Science, History, Arts und Sports während der fünfjährigen Ausbildungsdauer mittels der Immersions-Methode unterrichtet. In der 9. Klasse des Progymnasiums erwerben die Schülerinnen und Schüler das „First Certificate English“ oder das „Cambridge Advanced English“ Sprachdiplom.

Englisch ist die Muttersprache aller Lehrpersonen, die Immersions-Unterricht erteilen. So erleben die Kinder und Jugendlichen authentische Sprachsituationen in allen Unterrichtseinheiten.

Wer an der Minerva Volksschule in den verschiedenen Schulstufen Englisch mittels der Immersionsmethode gelernt hat, kann getrost behaupten, dass Englisch seine Zweitsprache ist, in der er sich mündlich und schriftlich kompetent ausdrücken kann.

     

 

 
Polizeibesuch in der Basisstufe

Was sucht ein Polizist in voller Montur in der Minerva. Die Kinder der Basisstufe wurden auf diesen speziellen Moment bereits mehrere Tage vorher vorbereitet und trafen dementsprechend auch die nötigen Vorkehrungen.

Fleissig lernten sie die Verkehrszeichen und malten Strassenampeln in den richtigen Farben an. Dann war der lang ersehnte Tag endlich da.

Am 08. März 2012 besuchte der Verkehrsinstruktor Herr Castronari (Ressortchef Verkehrsprävention) die Basisstufe und übte mit den Kindern im Klassenzimmer und später auf der Strasse, wie man sich im Verkehr orientiert und sich richtig zu verhalten hat. Denn dies ist nicht so einfach, wenn Kinder einer Strasse mit vielen Autos und Unmengen von Eindrücken ausgesetzt sind. So mussten die Ohren und Augen voll konzentriert dabei sein. Sich im Verkehr zu bewegen, ist dann erst noch viel eindrucksvoller, wenn ein Polizist Anweisungen wie: „Warten - schauen - hören - gehen“ gibt.

Die Schülerinnen und Schüler lernten u.a. auf Autos, Fahrradfahrer und das Tram zu achten und dabei auf einem Zebrastreifen eine grosse Strasse zu überqueren.
Zum ganzen Thema darf dann auch das Lied: „Wenn ich morgens in die Schule geh…“ nicht fehlen.
Es war ein beeindruckender und spannender Tag für die Kinder und sie freuen sich schon auf das nächste Jahr, wenn die Polizei die Klasse der Basisstufe wieder besucht.

Bald kommen auch schon unsere Älteren an die Reihe. Die Primarschüler der 3. bis 5. Klasse werden demnächst das Fahrradfahren im Verkehrsgarten in Basel trainieren. Da heisst es dann schauen, halten und die richtige Hand ausstrecken, wenn es nach rechts oder links gehen soll.
Warten wir bis zum nächsten Bericht, was die Primarkinder von ihrem Tag dann zu erzählen haben.

     

Bildquelle

 
Slam Poetry meets Minerva

„Ich verstehe was du sagst, aber nicht was du meinst“ (Songzeile von Roger Cicero).
Treu diesem Motto kann man als Lehrer zum eigenen Unterricht gewisse Parallelen erkennen, im Vergleich zu den dichterischen Darbietungen mancher Poetry Slam-Künstler. Da kann es beim einen oder anderen Konsumenten schon einmal etwas länger gehen, bis man versteht, was da gerade gesagt wurde.

Schauplatz der ganzen verbalen Auseinandersetzung war die Aula der Minerva Schule. Insgesamt haben sich dort mehrere Klassen eingefunden, welche der Präsentation von Christian Uetz lauschen durften. Das Programm war bunt gemischt und teilweise sehr anspruchsvoll, skurril, witzig und auch suggestiv.
Der Schweizer Schriftsteller und Künstler Christian Uetz zeigte manch einem Zuhörer, welche Kraft und Wirkung Sprache haben kann, abseits von *lol*, *bf*, *c.u.* oder anderen Abkürzungen der Generation Internet.
Während die meisten Schülerinnen und Schüler anfänglich schlicht baff waren und lauschten, wurden sie, je länger die Veranstaltung dauerte, interessierter und wissbegieriger. Die Schüler/innen konnten auch Fragen an den Künstler stellen und so kam es stellenweise zu verbalen Interaktionen zwischen Publikum und Künstler.

Nach diesem tollen Input durch den Künstler waren die Schüler/innen gefordert und das Thema „Poetry Slam“ wurde im Klassenverband aufgegriffen. In den beiden Abschlussklassen der Sekundarschule Niveau E entstanden in kurzer Zeit viele Eigenproduktionen, die von den Schülerinnen und Schülern vor der Klasse präsentiert. wurden. Die Beiträge reichten vom schlichten Zweizeiler, über Raps von bestehenden HipHop-Strophen, bis hin zu Schülern, die ihrer Kreativität freien Lauf liessen und eine live Performanz, samt eigener Gitarrenbegleitung, auf die Klassenbühne brachten.

Insgesamt war es für die Schüler- und Lehrerschaft ein tolles Erlebnis. Allen wurde auf eine etwas andere Art und Weise nahegebracht, wie auf der einen Seite etwas Gesagtes gar nicht unbedingt so gemeint sein muss und auf der anderen Seite mit etwas Ungesagtem viel ausgedrückt werden kann.

Wer sich mehr mit Poetry Slam beschäftigen möchte, für den ist diese Internetseite genau richtig:
http://www.poetryslam.ch/

     
 
Projektwoche „Bewegung und Kreativität“

Die Projektwoche der Minerva Sekundarstufe I, die traditionellerweise in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien durchgeführt wird, ist Beweis dafür, dass sich Sport und Kunst keineswegs ausschliessen müssen.
Die Schülerinnen und Schüler können sich ihr persönliches Projektprogramm aus einer Vielzahl von Angeboten aus den Bereichen „Sport/Bewegung“ und „Kunst/Kreativität“ zusammenstellen.

Im Angebots-Katalog blättern:
Katalog

     
 
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