Minerva Newsletter Ausgabe 03 | Dezember 2013
 
 
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren

In diesem Newsletter geht es in den beiden ersten Artikeln um die Vorbereitung der Lernenden auf die Berufswelt. Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Schule, die Jugendlichen in den letzten beiden Schuljahren auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten. Zur Vorbereitung gehört u.a. eine seriöse Abklärung des schulischen Leistungsstandes am Ende des 8. Schuljahres, damit eventuelle schulische Defizite im letzten obligatorischen Schuljahr noch aufgearbeitet werden können, und eine bewusste persönliche Auseinandersetzung der Jugendlichen mit ihren Eignungen und Neigungen, damit sie bei ihrer Berufswahl richtig liegen.
Die positiven Erfahrungen mit den Schulabgänger/innen der letzten Jahre zeugen von der guten und seriösen Arbeit, die an der Minerva Volksschule in dieser Hinsicht geleistet wird.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen besinnliche und schöne Feiertage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2014.

Herzliche Grüsse

Christian Straub
Unternehmensleiter
Minerva Volksschule Basel

christian.straub@minervaschulen.ch

 

     

 

 
Stellwerk und Lernpass – Standortbestimmung und fachliches Brush Up

Standortprüfungen geben den Schüler/innen eine klare und konstruktiv verwertbare Rückmeldung zu ihrem fachlichen Stand in den Hauptfächern am Ende des 8. Schuljahres. Die Minerva Volksschule führt diese STAO-Prüfungen schon seit fast 15 Jahren durch.

Die Schüler/innen der Abschlussklassen sollten nach der Sekundarstufe I mit einem richtig gefüllten schulischen Rucksack in die Berufsbildung oder an weiterführende Schulen übertreten können. Dazu gehört zwingend, dass sie den Schulstoff der gesamten Sekundarstufe I „mitnehmen“ und sich nicht nur an die zuletzt im Abschlussjahr behandelten Themen erinnern. Doch leider ist es häufig der Fall, dass früher Gelerntes nicht mehr abrufbar ist und „unterwegs“ während der Schulzeit vergessen ging.
Diese Tatsache war für die Minerva Volksschule vor 15 Jahren bei der Einführung der STAO-Prüfungen am Ende der 8. Klasse ausschlaggebend. Die Schüler/innen absolvieren vor den Sommerferien in den Hauptfächern und in Informatik Prüfungen, die den gesamten Schulstoff der Sekundarstufe I abfragen, d.h. in unserem Fall vom 5. bis 8. Schuljahr. Nach den Sommerferien erhalten die Lernenden ein spezielles Zeugnis mit den Resultaten der STAO-Prüfung. Wichtiger aber als dieses Zeugnis ist die differenzierte Rückmeldung der Lehrpersonen in Form eines Stärke-/Schwächeprofils, das alle Lernenden erhalten. Dieses Stärke-/Schwächeprofil ist Grundlage für die Aufarbeitung der fachlichen Defizite – falls vorhanden – im Verlaufe des 9. Schuljahres.
Bis vor einem Jahr wurden die STAO-Prüfungen von den Lehrpersonen der Minerva zusammengestellt, korrigiert und bewertet. Seit 2013 absolvieren die Minerva Lernenden die Stellwerk Prüfungen.
Stellwerk ist eine Institution, die vom Lehrmittelverlag St. Gallen gegründet wurde und die standardisierte Tests Schweiz weit zur Verfügung stellt. Die Tests werden online am PC übers Internet absolviert.
Die Resultate und Rückmeldungen zu den Leistungen in den einzelnen Unterbereichen eines Fach sind sofort nach dem Test verfügbar. Eine Interpretationshilfe sorgt bei Eltern und Lernenden Klarheit, wie die Resultate „gelesen“ und welche Themenbereiche nochmals bearbeitet werden müssen.

Wissen, wo man fachlich steht, ist das eine, planen, wie man aber mit fachlichen Defiziten umgehen sollte, ist das andere. Dafür hat ebenfalls der Lehrmittelverlag St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem Lehrmittelverlag Zürich mit "Lernpass" ein Instrumentarium von Lehrmitteln entwickelt, die genau bei diesem Planen und Strukturieren helfen sollen, damit fachliche Defizite im Abschlussschuljahr angegangen werden können. Die Lernpass Lehrmittel sind auf die Struktur der Stellwerk-Prüfungen abgestimmt und können aufgrund der Resultate und Interpretationen ganz gezielt eingesetzt werden.
Die Minerva Volkschule setzt Stellwerk und Lernpass seit Juni 2013 konsequent ein und verschafft den Lernenden eine seriöse Rückmeldung bezüglich ihres fachlichen Leistungsstandes und gibt ihnen auch Mittel in die Hand, sich dort zu verbessern, wo es nötig ist.

Mehr Informationen zu Stellwerk und Lernpass finden Sie hier:
  Stellwerk
  Lernpass

 

     

 
Perspektiven Workshop der 8. und 9. Klassen

Sich mit der eigenen Zukunft befassen, zu realisieren, dass im Leben grundsätzlich vieles möglich ist, wenn man sich dafür einsetzt und zu verstehen, dass Entscheidungen aktiv gefällt werden können, setzt Energie frei.

Der Perspektiven-Workshop bietet Chancen und weckt bei Schüler/innen die Lust, sich mit der eigenen Zukunft zu befassen. Die 8. und 9. Klassen der Minerva Volksschule Basel hatten vor kurzem Gelegenheit, an einem solchen Erfahrungsworkshop teilzunehmen.
Die Organisatoren unterstützen dabei Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen darin, verschiedene Möglichkeiten zur eigenen Entfaltung kennen zu lernen, ihren Lebensweg bewusst zu gestalten und den Mut zu entwickeln, ein persönlich passenden Lebensentwurf anzugehen – selbst wenn dies vor dem eigenen sozialen Hintergrund manchmal schwer erreichbar scheint.

Ziel des Perspektiven-Workshops war, den Schülerinnen und Schülern individuelle Perspektiven zu eröffnen.

Die Entscheidung für einen Bildungsweg fällt dann leichter, wenn man attraktive und erfolgversprechende Perspektiven vor sich sieht. Perspektivenbotschafter/innen sind erfolgreiche, spannende, teils unkonventionelle Persönlichkeiten. Sie stellten den drei Klassen ihre Lebensentwürfe vor und luden unsere Schüler/innen ein, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und den für sie individuell richtigen Lebensentwurf zu gestalten.

Deshalb wurden Anhand inspirierender Lebenswege verschiedene attraktive Perspektiven aufgezeigt.

 Der Workshop aus Sicht eines Schülers
 Weitere Informationen Perspektiven-Workshop

     

 
Minerva Informatik-Projekt „Raspberry Pi“

Im Rahmen des Workshops für Hochbegabte (WHB) haben IT-interessierte Schüler ein aussergewöhnliches Forschungs- und Technikprojekt mit dem Einplatinen-Computer „Raspberry Pi“ gestartet. Die Geräte wurden auf Anfrage der Schüler hin von der Schulleitung gesponsert. Auf den Geräten läuft professionelle Serversoftware, mit der die selbst programmierten Webapplikationen betrieben werden.

Der kreditkartengrosse Minirechner ist aktuell im Bildungsbereich sehr beliebt, weil man auf dieser Plattform viel näher an der Hardware arbeitet als auf den üblichen Consumer-Geräten. Das Gerät kann durch Module erweitert und vielseitig genutzt werden.

Als erstes Ziel wurde festgelegt, das eigene datenbankbasierte Online-Gästebuch auf den Raspberry Pi zu portieren. Hierzu braucht es ein breit gefächertes Wissen über Betriebssysteme, Dateiformate, Übertragungsprotokolle und administrative Arbeit mit Datenbanken. Die Schüler müssen sich mit minimaler Hilfestellung eigene Lösungsstrategien für diese Aufgabe weitgehend selbst erarbeiten. Für konkrete technische Probleme haben sie einen Ansprechpartner.

Lernende und Lehrende sind gespannt auf die weitere Arbeit mit dem Raspberry Pi und sie werden wieder darüber berichten.

 Die Schüler über das Projekt
  Informationen zu "Rasperry PI"

     

 
Minerva - LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) Kompetenzzentrum für alle

Am Dienstag, 28. Januar 2014 wird Herr Günter Renk ab 19.00 Uhr im Schulhaus Wildensteinerhof einen Vortrag zum Thema „Lese-Rechtschreib-Schwäche“ halten. Eingeladen sind Eltern, Lernende, Pädagogen und alle, die sich für dieses Thema interessieren.
Der Vortrag steht unter dem Motto „Strategien helfen mehr als 1000 Worte“.

  Einladung Referat LRS von G.Renk

Günter Renk ist Mitbegründer der Freiburger Rechtschreibeschule „FRESCH“. Diese LRS Methode ist ausgesprochen handlungsorientiert ausgerichtet und gibt den Lernenden klare Strategien in die Hand, mit denen diese an ihren Defiziten arbeiten können.
Beim Studium der Resultate von Untersuchungen zum funktionalen Analphabetismus gerät man zwangsläufig ins Staunen. Es scheint unmöglich und trotzdem wird es mit verschiedenen Studien belegt, dass zwischen 10% und 20% der Menschen in den deutschsprachigen Ländern funktionale Analphabeten sind ( je nach Studie schwanken diese Werte in diesem Bereich). Erwachsene Mitmenschen also, die aufgrund unzureichender Beherrschung der Schriftsprache und/oder aufgrund Vermeidung schriftsprachlicher Eigenaktivität nicht in der Lage sind, Schriftsprache für sich im Alltag zu nutzen.
An der Minverva Volksschule setzen wir die „FRESCH“ Methode schon seit gut 10 Jahren zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche ein. Drei Lehrpersonen unseres Lehrkörpers haben sich speziell mit der „FRESCH“-Methode befasst und sich darin weitergebildet.
Die Minerva Volksschule gibt mit dem Vortrag von Günter Renk den Startschuss für das Projekt

„Minerva – LRS Kompetenzzentrum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“

Mit diesem Kompetenzzentrum wollen wir alle Menschen ansprechen, die etwas gegen ihre Lese-Rechtschreib-Schwäche unternehmen wollen und aus dem Teufelskreis des funktionalen Analphabetismus ausbrechen möchten.

Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit Günter Renk:
 Interview G.Renk

     

 
Besuch im Nibelungen-Museum in Worms

Nachdem sich Lernende über einige Monate mit dem Stoff des Nibelungenliedes in verschiedenster Hinsicht befasst hatten, beschlossen sie mit einer Reise nach Worms ins Nibelungen-Museum und der anschliessenden Fertigstellung der Internetseite ihre Arbeit zu diesem Thema.

Im Newsletter 01/2013 stellte die Arbeitsgemeinschaft „Philosophie“ des Workshops für Hochbegabte in ihrem Artikel mit dem Titel „Die Nibelungen treffen auf Moodle, Jimdo und Co.“ ihre Arbeiten und Recherchen zum Nibelungen Thema vor.
Mittlerweile fand der Besuch des Nibelungen-Museums in Worms durch die Schülergruppe statt und auch die Arbeiten an der Internetseite wurden zu Ende geführt.
Besuchen Sie diese Internetseite und Sie finden neben dem Reisebericht und einem Quiz noch viele weitere Informationen zum Inhalt, zu den Protagonisten und zum Mythos des Nibelungenliedes.

 Website des Projekts

     

 
Die guten Geister im Hintergrund (3)

Wir setzen unser Reihe „Die guten Geister im Hintergrund“ in diesem Newsletter mit der Vorstellung von Frau Marianne Pfirter fort, einer ebenfalls langjährigen Mitarbeiterin in unserer Buchhaltung und im Sekretariat.

Frau Pfirter trat am 01.01.2003 als Mitarbeiterin unserer Finanzabteilung mit einem 100 % Deputat in die Minerva ein. Ihr Aufgabenbereich umfasste die Debitorenbuchhaltung, das Rechnungs- und Mahnwesen, ausserdem übernahm sie Teilbereiche der Kreditorenbuchhaltung und der Lohnbuchhaltung. Seit dem Jahr 2009 ergänzt sie unser Team im Schulsekretariat, und zwar an beiden Schulstandorten „Waisenhaus“ und „Wildensteinerhof“. Dadurch ist sie zu einem wichtigen Bindeglied zwischen der Finanzabteilung und dem Sekretariat geworden, denn sie ist in etwa zu gleich grossen zeitlichen Anteilen in beiden Abteilungen tätig.
Frau Pfirter hat einen erwachsenen Sohn. Sie ist ein Bewegungsmensch, d.h. ist oft beim Wandern oder Walken anzutreffen, aber auch ruhige, gemütliche Spaziergänge gehören zu ihren Hobbys. Diese körperlichen Aktivitäten verbindet sie auch gerne mit dem Geselligen, d.h. nach der Anstrengung gönnt sie sich auch gerne etwas und trifft sich mit Freunden, Kollegen oder der Familie zum gemütlichen Beisammensein und Geniessen.

„Frau Pfirter, was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Job?“

„Mir gefällt, dass ich in einem kleinen Team sehr selbständig arbeiten kann, und ich schätze das Vertrauen, das mir von meinen Vorgesetzten entgegengebracht wird. Ausserdem mag ich den regen und kollegialen Austausch mit meinen Kolleg/innen in der Administration, aber auch mit der Lehrerschaft. Da ich gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammen bin, ist der Arbeitsplatz an einer Schule optimal. Der tägliche Kontakt und Austausch mit den Kindern, wenn sie mit ihren Anliegen ins Schulsekretariat kommen, ist ungemein befriedigend. Mein früherer Berufswunsch mit Kindern arbeiten zu wollen, kann ich heute durch meine Arbeitsstelle in der Administration der Minerva Volksschule sogar ein wenig leben.

„Welches sind die speziellen Herausforderungen bei Ihrer Arbeit?“

„Der Wechsel zwischen meinen drei verschiedenen Arbeitsplätzen ist eine echte Herausforderung, denn jeder der drei Arbeitsplätze hat seine Besonderheiten und speziellen Ansprüche. Dies verlangt sehr viel Flexibilität und Spontanität. Diese Form von intensivem Arbeiten erfordert viel Kraft und Energie, gibt einem aber auch oft viel Befriedigung am Arbeitsplatz.“

     
     
 
Minerva Volksschule Basel
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Tel: 061 278 98 88 • Fax: 061 278 98 89
E-Mail: basel.volksschule@minervaschulen.ch
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Vorteil Minerva