Minerva Newsletter Ausgabe 03 | Juni 2014
 
 
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren

Die heissen Tage der letzten Woche haben eindrücklich gezeigt, dass der Sommer Einzug gehalten hat, ein untrügliches Zeichen auch dafür, dass das Ende eines Schuljahres naht.
Das Schuljahr 2013/14 brachte mit der Einführung der Minerva Lernwelt im August 2013 eine grosse Herausforderung für die Lehrpersonen, die in diesem neuen Konzept mitarbeiten.
Nach fast einem Jahr „Minerva Lernwelt“ kann ich rückblickend sagen, dass die Umstellung sehr gut gelungen ist, was hauptsächlich auf das grosse Engagement der beteiligten Mitarbeiter, d.h. der Lerncoaches zurückzuführen ist.
Ebenso lässt sich festhalten, dass alle Lerncoaches und die grosse Mehrheit der Lernenden die Arbeitsform des selbstkompetenten Lernens nicht mehr missen möchten. Dies ermutigt uns, das Konzept im kommenden Schuljahr weiterzuführen und kontinuierlich auszubauen. Es sind noch viele Ideen und Pläne seitens der Lerncoaches, aber auch seitens der Schulleitung vorhanden, wie das „Minerva Lernwelt“ Konzept verbessert und ausgebaut werden kann. Darüber werden Sie sicherlich mehr in zukünftigen Minerva Newsletters erfahren.

Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Sommerzeit und erholsame Ferientage.

Herzliche Grüsse

Christian Straub
Unternehmensleiter
Minerva Volksschule Basel

christian.straub@minervaschulen.ch

 

     

 
Minerva Lernwelt stellt sich der Öffentlichkeit vor

Das Konzept der Minerva Lernwelt wird seit Beginn des laufenden Schuljahres von vier Klassen
der Sekundarstufe 1 „gelebt“. Am Freitag, 9. Mai 2014 konnten sich Interessierte, Eltern und Gäste frei in den Lernwelt Räumlichkeiten bewegen und informieren.

Die Schüler/innen der Minerva Lernwelt waren am Morgen des 9. Mai ziemlich nervös. Werden wohl viele Leute kommen? Werden sie viele Fragen stellen? Können wir all diese Fragen auch korrekt beantworten?

Diese und noch weitere Fragen machten unter den Schüler/innen am Vormittag die Runde, denn sie waren für den Informationsnachmittag den verschiedenen Stationen im Schulhaus zugeteilt, um den Besucher/innen möglichst umfassend und verständlich das Minerva Lernwelt-Konzept zu erklären.

Als gegen 13.30 Uhr die ersten Gäste das Schulhaus betraten, waren die Lernenden kaum noch zu halten. Endlich ging es los und sie konnten ihr Wissen an die Frau oder an den Mann bringen.
Und sie haben es hervorragend gemacht. Es war einmal mehr eine Bestätigung, wie Jugendliche über sich hinauswachsen können, wenn man ihnen den Raum gibt und auch Verantwortung überträgt.

Der Informationsnachmittag war hauptsächlich wegen des tollen Einsatzes der Lernenden ein schöner Erfolg. Es kamen viele Besucher aus unterschiedlichsten Gründen an die Veranstaltung und an den Informations-Stationen versuchten die Lernenden, die vielen Fragen korrekt und verständlich zu beantworten oder sie erläuterten den Besucher/innen die einzelnen Elemente des Konzepts der Minerva Lernwelt.

Besonders erfreulich war das rege Interesse von Vertreter/innen öffentlicher Schulen aus der Region. Über ein Dutzend Schulleitungsmitglieder aus Basel-Stadt und Baselland nahm die Gelegenheit wahr, sich vom Minerva Lernwelt-Konzept ein Bild zu machen und vielleicht auch Anstösse für Neuerungen in ihren Schulen zu holen. So kam es auch zu vielen angeregten Gesprächen zwischen Minerva Lehrpersonen und Pädagog/innen anderer Schulen.

Fotos Präsentations-Nachmittag
Fotos Lernwelt-Arbeitsplätze
Fotos Bistro Präsentations-Nachmittag

Artikel BaZ vom 12. Mai 2014

     

 
Lerncoaches erhalten ihre Diplome

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung am frühen Nachmittag des 9. Mai 2014 in den Räumlichkeiten der Minerva Lernwelt, und nachdem Herr Andreas Müller (Leiter des Instituts Beatenberg, Autor vieler Bücher zum Thema „Lernen“ und Gründer der Learning Factory) in der Aula des Wildensteinerhofs sein äusserst interessantes Referat mit dem Titel „Fit fürs Leben durch selbstkompetentes Lernen“ gehalten hatte, erhielten die frischgebackenen Lerncoaches ihre Diplome.

Zehn Lehrpersonen der Minerva Volksschule Basel und des Lernstudios Zürich, einer Schwesterschule der Minerva, nahmen im Februar 2013 ihre Fortbildung als Lerncoaches in Angriff. Die Fortbildung bestand aus zehn Seminartagen, die meist an Wochenend-Tagen stattfanden, und die Weiterbildung erstreckte sich auf etwas mehr als ein Jahr. Die Seminare wurden von zwei Mitarbeitern der Learning Factory durchgeführt und geleitet.

Die Arbeit eines Lerncoaches unterscheidet sich grundsätzlich von jener eines Lehrers, der im Klassenzimmer eine Klasse in einem bestimmten Fach unterrichtet. Als Lerncoach unterstützt und begleitet man die Lernenden in ihrem Prozess des selbstorientierten und selbstkompetenten Lernens. Genau auf diese Arbeit wurden die Teilnehmer/innen während der zehn intensiven Seminartage vorbereitet.

Folgenden Personen wurde das Zertifikat „Lerncoach“ als Anerkennung einer erfolgreich bestandenen Weiterbildung durch Andreas Müller und die beiden Mitarbeiter der Learning Factory überreicht:

Graf Theresa Minerva Basel
Kenk Markus Minerva Basel
Meusel Roland Minerva Basel
Ramseyer Fabian Minerva Basel
Ramseyer Nina Minerva Basel
Remensperger Frank Minerva Basel
Seibold Volker Minerva Basel
Walter Nils Minerva Basel
Breuer Monika Lernstudio Zürich
Pflüger Muriel Lernstudio Zürich

Allen Lerncoaches gebührt ein grosses Kompliment, wie sie sich mit grosser Motivation neben ihrer täglichen, intensiven Arbeit als Lehrpersonen im Rahmen der Fortbildung engagierten.

Fotos
 

 

   

 
Correspondance scolaire avec deux écoles françaises

Depuis quelques semaines les élèves de la Minerva sont en contact avec des adolescents de leur âge venant d’écoles françaises, à savoir :
- Collège Sainte Marie de La Clayette en Bourgogne
- Lycée La Clairefontaine de Fort- Dauphin à Madagascar

Voici quelques mois, j’ai exprimé le souhait de réaliser un échange scolaire avec une école française dans le but de motiver davantage nos élèves à l’apprentissage du français. Exposée à la direction et à ma collègue enseignante, cette idée a paru séduisante, et je me suis aussitôt mis à la recherche d’une ou plusieurs écoles prêtes à s’affilier au projet.
Par le biais de quelques annonces sur un forum, ma demande a abouti avec deux établissements, l’un situé à La Clayette en Bourgogne en France et l’autre à Fort-Dauphin à Madagascar.
3 classes, telles la PG4, la PG5 et la S3 prennent part aux activités de cette correspondance qui est source de nombreuses réalisations. Elle motive les apprentissages et établit un cadre souple pour le travail écrit qu'elle rend nécessaire. C'est une excellente occasion pour les élèves de parfaire leurs connaissances linguistiques, mais aussi de découvrir une autre région, une autre culture et d'établir des contacts.
Au début de ce projet, il y avait beaucoup de questions et aussi un peu d’inquiétude : pourquoi correspondre avec des étrangers de si loin, dans un pays à plusieurs centaines de kilomètres ou dans un autre continent ? Mais il y avait aussi beaucoup de curiosité, beaucoup d’envie et de rêve…
Aujourd’hui, après trois mois de correspondance électronique et postale (envois de textes, lettres, cadeaux, films vidéos, travaux thématiques…), les questions ont trouvé des réponses. Cette activité est bénéfique pour se décentrer, trouver un autre moyen de progresser dans la langue, autre qu’en cours magistral, mais aussi pour se rendre compte que le monde n’est en définitive pas si grand et que malgré toutes nos différences nous sommes très proches.

A la rentrée prochaine, nous souhaiterions vivre une immersion de la langue en nous rendant en France pour passer quelques jours en Bourgogne, au collège et dans les familles des correspondants pour y découvrir les beaux sites de cette région, la culture ainsi que les coutumes de nos voisins.

Nadine Haumesser

     

 

 
ARTS

Im „Arts“ (Bildnerisches Gestalten) Unterricht der Klasse PG1 arbeiteten die Schüler während der vergangenen Wochen an einem Projekt zum Thema „Recycling-Kunst“.
Das Unterrichtsfach „Arts“ wird am Minerva Progymnasium immersiv in englischer Sprache unterrichtet. Ein guter Grund über das Projekt in Englisch zu berichten. 

Just last week, PG1 entered a group sculpture in a contest for recycling art. The Igora AG, Cooperative for Aluminum Recycling, together with Circus Knie Children’s Zoo in Rapperswil, make a yearly contest for youths and adults to show their crafty skills using recycled aluminum to create 3-D artwork.

One of the reasons for the contest is to make people more aware of their environment, concerning recycled aluminum. Did you know:
- Nearly 75% of all aluminum ever produced is still in use today.
- Aluminum can be endlessly recycled, without losing its structural integrity.
- An aluminum can could be thrown away today and still be a can in 500 years.
- 1 recycled can could save enough energy to power a television for 3 hours.
- A recycled can needs only 60 days turn-around time before it is back on the shelf.

The students were also surprised to find out how many sorts of aluminum can be recycled; drink cans, yogurt tops, chocolate wrappers, animal food tins, paint tubes, not to mention building materials and countless other objects.

This year’s theme is “Swiss Traditions”. The class brainstormed all kinds of ideas before they settled on skiing in the mountains with a lift, snowboarder, chalet, flag and a cow. They collected all kinds of aluminum from home and other resources. All were cut, glued, drilled, hammered, shaped and assembled to make their final piece. Wish them luck!

Hier finden Sie den Artikel in Deutsch.
 

     

 
Die Kleinen besuchen und überraschen die Grossen

Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten auf das Sommerfest 2014 der Kindergarten- und Primarstufe führten alle Kinder der Unterstufe das Musical „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ (ein spannendes Grusical) als Hauptprobe in der Aula des Wildensteinerhofes für einige Klassen der Sekundarschule auf.

Für die Kindergärtler und Primarkinder war es schon ein besonderes Ereignis klassenweise zu Fuss von ihrem Standort „Waisenhaus“ über die Wettsteinbrücke ins Grossbasel auf Besuch zu den „grossen Minerva Schüler/innen“ zu gehen. Dass sie dort auf der Bühne der Aula ihr Musical als Hauptprobe vor mit Sekundarschüler/innen gut gefüllten Rängen aufführen durften, steigerte ihre Begeisterung zusätzlich, sorgte aber auch für Nervosität.
Alle Darsteller/innen legten sich mächtig ins Zeug, so dass es viel Freude machte ihnen beim Schauspielen, Musizieren und Singen zuzusehen und zuzuhören. Der laute und lang anhaltende Schlussapplaus am Schluss des Stückes drückte die Wertschätzung des Publikums aus.
Diese Aufführung zeigte schön auf, dass gegenseitige Besuche der verschiedenen Schulstufen und Klassen für beide Seiten eine schöne Erfahrung sein können. Vermehrte gegenseitige Besuche und vielleicht auch gemeinsame stufenübergreifende Projekte werden sicher in Zukunft an unserer Schule ein Thema sein.
Auf jeden Fall traten die Kleinen ihren Rückweg zu ihrem Schulhaus zufrieden an und die Aufführung am Sommerfest 2014 der Kindergarten- und Primarstufe kann eigentlich nur ein Erfolg werden.

Fotos
 

     

 
Die guten Geister im Hintergrund (5)

Mit diesem Newsletter stellen wir zwei Menschen vor, die tagtäglich für das leibliche Wohl der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen an beiden Standorten der Minerva Sorge tragen, Sevim und Daimi Kolu.

Sevim und Daimi Kolu kamen im Jahr 1977 mit ihren Eltern und Geschwistern unabhängig voneinander aus der Türkei nach Basel. Sie lernten sich in Basel kennen und heirateten 1983. Sie haben zwei erwachsene Töchter im Alter von 21 und 27 Jahren.

Sevim Kolu führt die Mensa am Standort Wildensteinerhof. Sie übt ihre Arbeit mit viel Herzblut und vollem Engagement aus. Zu ihren hauptsächlichen Aufgaben gehören die Pausenverpflegung am Vormittag, die Organisation des Mittagstisches und die Verköstigung aller Teilnehmen/innen an Elternabenden oder anderen schulischen Anlässen. Besonders an den Elternabenden kommen alle Teilnehmer/innen immer wieder in den Genuss der kulinarischen Leckereien, die einem beim Essen in den Orient entführen.
Sevim wandert gerne, ist eine begeisterte Velofahrerin und schwingt, wenn immer sie die Gelegenheit dazu hat, mit Hingabe das Tanzbein. Sevim ist ein Familienmensch und sie schöpft die Energie und Kraft für ihre tägliche Arbeit aus dem Kontakt mit den Mitgliedern ihrer Grossfamilie.

Daimi Kolu ist Koch im Waisenhaus, dem Standort der Minerva Kindergarten- und Primarstufe. Dort kocht er täglich für die Kinder und Erwachsenen. Er macht dies mit viel Hingabe und er versucht, auf möglichst viele Wünsche und Vorlieben der Kinder einzugehen. Zudem ist die Küche am Standort Waisenhaus ein wichtiger Ort und Treffpunkt für Gross und Klein. Ihn zeichnen seine Ruhe und Gelassenheit auch in hektischen Situationen besonders aus.
Daimi liest gerne und interessiert sich für Geschichte. Ausserdem geniesst er es, einen Teil seiner Freizeit beim Wandern in der Natur zu verbringen und dort Kraft für seine tägliche Arbeit zu tanken.

Frau Kolu und Herr Kolu, was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Job?

Sevim:
„Ich mag die Vielseitigkeit meiner Arbeit und den täglichen Kontakt mit den Kinder und Jugendlichen, aber auch den Lehrpersonen und administrativen Mitarbeiter/innen der Minerva.“

Daimi:
„Für mich gilt das Gleiche wie für Sevim. Zudem freue ich mich natürlich jedes Mal, wenn die Kinder das Essen loben und Dankeschön sagen, wenn es ihnen geschmeckt hat.“

Welches sind die speziellen Herausforderungen bei Ihrer Arbeit?

Sevim:
 „Für meine Arbeit braucht es gute organisatorische Fähigkeiten. Zudem gilt es jeden Tag auf die vielfältigen Wünsche meiner Kunden einzugehen, damit alle zufrieden sind.“

Daimi:
"Besonders herausfordernd bei meiner Arbeit ist, jeden Tag gesunde und ausgewogene Mahlzeiten zuzubereiten, die den Kindern schmecken und Freude bereiten. Ebenfalls gilt es den Alltag und die Arbeitszeit gut zu organisieren.“

     
     
 
Minerva Volksschule Basel
St.Alban-Vorstadt 32 • 4052 Basel
Tel: 061 278 98 88 • Fax: 061 278 98 89
E-Mail: basel.volksschule@minervaschulen.ch
Internet: www.minervaschulen.ch
Vorteil Minerva