Minerva Newsletter Ausgabe 04 | Oktober 2014
 
 
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren

In dieser Ausgabe des Minerva Newsletters geht es in zwei Beiträgen um Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrpersonen und Schulleitungen. Diese Veranstaltungen bieten den Teilnehmer/innen die Möglichkeit, sich mit Themen, die für den Unterricht und den schulischen Alltag wichtig sind, in Ruhe auseinanderzusetzen. Dabei spielt der Austausch mit Kolleg/innen in Gruppenarbeiten und kooperativen Arbeitsformen eine wichtige Rolle. Es sind Momente, in denen die Lehrpersonen ihre eigene Haltung und Ansicht im Austausch mit dem Gegenüber überprüfen und hoffentlich auch mit Neuem anreichern können.
Deshalb sind Weiterbildungsveranstaltungen für ein Lehrpersonen-Team wichtig und bereichernd, an der Minerva Volksschule nehmen diese Veranstaltungen einen wichtigen Platz ein und finden regelmässig statt.

Ich wünsche Ihnen für den Übergang in die bevorstehende kalte Jahreszeit alles Gute und viel innere Wärme.

Herzliche Grüsse

Christian Straub
Unternehmensleiter
Minerva Volksschule Basel

christian.straub@minervaschulen.ch

 

     

 
Minerva Video - Aus der Schule geplaudert
Heute Premiere

Der Video wurde mit tatkräftiger Beteiligung von Schüler/innen und Lehrpersonen unserer Schule hergestellt. In den verschiedenen Szenen werden im Film die wichtigen und tragenden Elemente und Konzepte der Minerva Volksschule Basel dargestellt.

Das Drehbuch und viele Ideen zum Video entstanden zur Hauptsache aus einer Projektarbeit der letztjährigen Klasse PG5. Unter Führung ihres Klassenlehrers, Christian Graf, engagierten sich die Schüler/innen der PG5 zum Ende ihrer Schulzeit an der Minerva nochmals voll für dieses Projekt.
Externe, professionelle Unterstützung erhielten sie von Frau Ursula Guhl (Guhl Partners, Agentur für Kommunikation in Zürich) und von Herrn Peter Schurte (videobilder.ch, tv & videoproduktionen in Zofingen).
So ist ein informativer und interessanter Film entstanden, der den Betrachter/innen in vielen einzelnen Szenen einen guten Einblick in den Schulalltag und die Schulkultur unserer Schule ermöglicht und durch die Authentizität viel von der speziellen Minerva-Atmosphäre vermittelt.

Gleichzeitig mit dem Versand dieses Newsletters findet im Schulhaus Wildensteinerhof die Premiere des neuen Videofilms der Minerva Volksschule Basel statt. An diese Vernissage sind alle Jugendlichen und Erwachsenen eingeladen, die einen Beitrag zur Entstehung des Videos geleistet haben.

Video
 

     

 
Eine Website für Ehemalige

Anlässlich der Verabschiedung von Louis Chappuis,
der 35 Jahre Lehrer an der Minerva Sekundarschule gewesen war, traf sich Ende Juni 2014 eine Gruppe seiner ehemaligen Schüler/innen im Schulhaus Wildensteinerhof. Um solche oder ähnliche Treffen in Zukunft einfacher möglich zu machen, wird nun eine Webseite für Ehemalige aufgeschaltet.

Seit bald vierzig Jahren gibt es die Minerva auf der Volksschulstufe nun schon. Hunderte Schülerinnen und Schüler haben die obligatorische Schulzeit bei uns beendet. Und Dutzende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Schule seither verlassen.
Von vielen der ehemaligen Schüler/innen und Mitarbeiter/innen haben wir nie mehr etwas gehört. Eigentlich schade, finden wir und haben deshalb eine Arbeitsgruppe gebildet, die Möglichkeiten schaffen soll, Ehemalige zu finden.

Als Plattform zum Austausch soll nun eine Webseite dienen, die einerseits mit der offiziellen Homepage der Schule verlinkt ist, andererseits eigens für die Belange von Ehemaligen gestaltet wird. Dort soll man sich kontaktieren und austauschen können. So lassen sich Klassentreffen in Zukunft einfacher organisieren.
Auch soll regelmässig über Aktivitäten und Anlässe der Schule informiert werden, die für Ehemalige von speziellem Interesse sind. Und nicht zuletzt hoffen wir auf Personen, die sich für künftige Projekte und Aktivitäten zugunsten unserer Schule selber engagieren.

Website für Ehemalige
Facebook-Gruppe der Ehemaligen
 

     

 

 
Minerva ICT Knowhow für Kalaidos Führungskräfte

Jedes Jahr im September treffen sich die Führungskräfte der Kalaidos Bildungsgruppe in Öhningen am Bodensee zu einer Weiterbildungsveranstaltung.
In diesem Jahr trugen Lernende und Lehrende der Minerva Volksschule Basel als Referenten zum Thema „Einsatz neuer Medien in Schulen“ einen wesentlichen Teil bei.

Als klar wurde, dass es an der Veranstaltung für Führungskräfte der Kalaidos am 17. und 18. September 2014 um das Thema „Einsatz der neuen Medien und ICT an Schulen“ gehen wird, war es nahe liegend, ins Thema aus der Sicht von direkt Betroffenen einzusteigen.
Wer könnte den anwesenden Führungskräften direkter und hautnaher über die Verwendung der modernen IT Möglichkeiten berichten wenn nicht Jugendliche, die selbst der „Generation Z“, auch „digital Natives“ genannt, angehören.
Gwynne Janssen und Jonas Biedermann, bis Juli 2014 Lernende am Progymnasium der Minerva Volksschule Basel, zeigten in einem Input Referat die vielfältigen Möglichkeiten von IT Tools auf, die sie während ihrer Schulzeit am Minerva Progymnasium während des Unterrichtes, aber auch zu Hause oder sogar unterwegs auf dem Schulweg einsetzten. Es war sehr beeindruckend zu erfahren, mit welch pragmatischer Haltung und nüchterner Abgeklärtheit die beiden die Vorteile der neuen Medien für ihren Lernprozess und letztlich auch für ihren Lernerfolg einsetzen. Sie haben den Anwesenden Schulleiter/innen an einigen Beispielen demonstriert, wie Software und Apps Gewinn bringend für den Lernprozess verwendet werden können. In der anschliessenden Fragerunde konnten sie auf alle Fragen aus dem Plenum mit grosser Souveränität und spürbarer Fachkompetenz Auskunft geben, sei es auf Deutsch oder auf Englisch.
Beeindruckend war zu beobachten, mit welcher Selbstsicherheit, Abgeklärtheit und Überzeugungskraft die beiden Jugendlichen vor den über 60 Führungspersonen der Kalaidos ihre Haltung und Sicht darlegten. Auf jeden Fall hinterliess ihr Auftritt einen enormen Eindruck und sorgte noch bis weit in den Abend hinein bei den Teilnehmer/innen des Seminars für Gesprächsstoff.
Ganz bestimmt wurde vielen Schulleiter/innen durch den Auftritt von Gwynne und Jonas klar, dass Jugendliche durchaus eigenverantwortlich und bewusst mit den neuen Medien umgehen können und dass man nicht ständig die Gefahren bei der Nutzung von IT Tools ins Zentrum rücken muss, sondern den „digital Natives“, die ja mit diesen technischen Möglichkeiten aufwachsen, einen vernünftigen Umgang damit ruhig zutrauen darf.
Tatsache ist, dass die heutigen Jugendlichen bezüglich IT Kompetenz den meisten Schulleiter/innen und auch Lehrpersonen weit voraus sind und es wird spannend zu beobachten sein, wie sich die Schulen und ihre Vertreter mit dieser Situation in Zukunft arrangieren. Schüler/innen können und wissen in diesem Bereich mehr als Lehrpersonen.
 

 

   

 
Brilliant Achievement with Ceramics in the Arts Class

Im „Arts“ (Bildnerisches Gestalten) Unterricht der Klasse PG5 arbeiteten die Schüler im letzten Schuljahr an einem Klassen-Projekt zum Thema „Keramik-Lampen“.
Das Unterrichtsfach „Arts“ wird am Minerva Progymnasium immersiv in englischer Sprache unterrichtet, deshalb ist der Artikel von einem Schüler auch in Englisch verfasst.

Under the direction of the Arts teacher, the PG5 class created some successful ceramic table lamps, which are certainly impressive, but also required quite a few hours of work. At the discretion of the students, the lamps were then either given away as gifts, or kept as decoration for their own home.
Before the students could begin their work with clay, they first had to design and customise their lamps, which up until then were only ideas buzzing around in their heads, waiting for implementation. All prepared and with their personal designs at hand, the craftwork began, which needed a skilful hand and detailed workmanship. If any mistakes were made, it meant starting over again from scratch.
After several firings in our school’s pottery kiln, the last step was to install the electrical device, which gave the final touch to the lamp in order to provide a nice ambience in the students’ homes.
A non-representative survey showed that the students were pleased with their project; only seven percent wished to do the project all over again from the beginning, which is a pleasant result for a class project.

Tobias Camadini, PG5 (2013-2014)

Hier finden Sie den Artikel in Deutsch.

 

     

 

 

 

 


 

 
Weiterbildung 2014 an der Minerva Volksschule

Jedes Jahr trifft sich das gesamte Lehrpersonen-Team der Minerva Volksschule für zwei Tage zur Weiterbildung, an einem unterrichtsfreien Samstag und dem darauffolgenden Montag.
In diesem Jahr war dies am 13. und 15. September der Fall. Ziel dieser Veranstaltung ist es, jeweils an Themen zu arbeiten, die aufs zukünftige Unterrichten der Lehrpersonen und auf die Unterrichtsqualität einen positiven Einfluss haben sollen.

 

„Kooperative Lernformen“ am Samstag

Der ganze Samstag stand im Zeichen der „Kooperativen Lernformen“. Unter der äusserst kompetenten Anleitung des Seminarleiters Ansgar Merk beschäftigten sich die Minerva Lehrpersonen in sehr praxisnaher Art und Weise mit den vielfältigen Möglichkeiten, wie Menschen produktiv, themen- und zielorientiert zusammenarbeiten können.
Bei all den verschiedenen Methoden des kooperativen Lernens geht es meist darum in einer ersten Arbeitsphase das vorhandene Wissen der einzelnen Gruppenmitglieder zum Wohle der ganzen Gruppe zu aktivieren. Die erste Arbeitsphase bei vielen Methoden besteht häufig aus einem Brainstorming der einzelnen Gruppenmitgliedern, dessen Resultate dann in einem nächsten Schritt zusammengetragen und diskutiert werden. Das Endprodukt des kooperativen Lernens ist dann das Substrat der vorausgegangenen Arbeitsschritte.
Die aufgeräumte und positive Arbeitsatmosphäre, die den ganzen Samstag über herrschte, zeigte auf jeden Fall schon einmal ganz deutlich, dass gemeinsames und partnerschaftliches Arbeiten ansteckend wirkt, Freude macht und sich ungemein positiv auf den Lerneffekt auswirkt.
Die Seminarteilnehmer/innen erlebten sehr konkret und direkt, was wissenschaftliche Studien wie jene von John Hattie in seiner Metastudie „Visible Learning“ fundiert belegen: Kooperatives Lernen hat einen extrem hohen Wirkungsgrad beim Lernen, und zwar für alle Beteiligten, nicht nur für die Schwächeren, sondern genauso für die Stärkeren.

Autismus Spektrum und ADHS“ am Montag

Am Montag war Dr. Thomas Girsberger, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Autor, bei uns als Referent zu Gast. Seine thematischen Schwerpunkte als Fachperson sind ADHS und Autismus Spektrum.
Mit seinem Referat „Autismus-Spektrum und ADHS“ (auch als Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen bezeichnet) informierte Dr. Girsberger unser Lehrpersonen-Team über seine neuesten Erkenntnisse, die er aus vielen Studien, aber auch aus seiner täglichen Arbeit mit betroffenen Kindern/Jugendlichen und deren Familien zusammengetragen hat.
Es war für die Zuhörenden ungemein interessant, immer wieder aus einzelnen Vortragselementen oder Beispielen eine Verbindung zu erlebten Unterrichtssituationen machen zu können oder einzelne Schülerinnen oder Schüler in ihrer Verhaltensweise quasi vor seinem geistigen Auge auftauchen zu sehen.
Ziel des Besuches von Dr. Girsberger war, die bereits vorhandene Kompetenz im Minerva-Team bezüglich dieser Themen zu festigen und neue Erkenntnisse zu vermitteln, was sich wiederum in der täglichen Arbeit im Unterricht positiv niederschlagen soll.
Der Input von Dr. Girsberger war gut, die Lehrpersonen werden dafür sorgen, dass auch die Umsetzung in den Klassenzimmern genauso sein wird.
 

     

 
Die Lernwelt-Klassen gehen gemeinsam ins Lager

Was sind die Ursprünge der Schweiz? Wo liegt der Vierwaldstättersee? Kann man in einem Tipi-Dorf übernachten?

Diese oder ähnliche Fragen könnten sich einige der Schüler/innen der Minerva Lernwelt vor dem Lager gestellt haben; hoffentlich können die meisten nun eine Antwort darauf geben.

Die Facts: 40 Lernende aus vier verschiedenen Klassen mit fünf Lehrpersonen; eine Multikulti-Gruppe mit ganz vielen verschiedenen Nationalitäten, die gemeinsam eine Woche im „Epizentrum“ der Eidgenossenschaft verbrachte.
Die teilnehmenden Nationalitäten alle aufzulisten, würde den Rahmen des Artikels wahrscheinlich sprengen. Es war jedenfalls eine bunte Truppe, die sich auf den Weg machte ins kleine Örtchen Seelisberg am Vierwaldstättersee.
Täglich standen diverse Unternehmungen auf dem Programm. So wurde eine heimische Käserei besichtigt, die sich in unmittelbarer Nähe des Lagerhauses befindet, wo den Jugendlichen gezeigt wurde, wie Käse hergestellt wird. Auch haben wir auf dem Rütli den Ort, wo der Ursprung der Schweiz liegt, begehen können; vor Ort gegrillt und anschliessend einen krönenden Abschluss in einer Raddampferfahrt auf dem Vierwaldstättersee gefunden.
Ausserdem wurde jeder Tag in irgendeiner Form „bewandert“. Vom kleinen Spaziergang zum Seelisbergsee, um im ziemlich kalten Wasser einen „Schwumm“ zu wagen - was nicht alle schafften - bis hin zur Tageswanderung, die für einige Freiwillige in einer Übernachtung in einem Tipidorf auf einer Alp mündete.

Es war ein lebendiges, anregendes und sportliches Lager. Immer wieder ist es schön zu erleben, wie die Kinder sich ausserhalb der regulären Schulsituation benehmen und bewähren können.

Fotos

     
 
Minerva Volksschule Basel
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E-Mail: basel.volksschule@minervaschulen.ch
Internet: www.minervaschulen.ch
Vorteil Minerva