Minerva Newsletter Ausgabe 05 | Dezember 2014
 
 
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren

Obwohl noch nicht viel – ausser vielleicht dem frühen Eindunkeln am Nachmittag – auf die Weihnachtszeit hindeutet, sind es nur noch einige wenige Tage bis zu den Festtagen und dem Jahresende.

Dieser Newsletter dokumentiert sehr gut, dass die vergangenen Wochen und Monate an unserer Schule von vielen schönen und interessanten Projekten, Ausflügen und Anlässen geprägt waren, die viel Abwechslung in den Schulalltag brachten. Es ist schön, die Kinder und Jugendlichen zu erleben, wie sie mit viel Freude und Energie an solchen Events mitmachen und über diese angebotenen Aktivitäten wertvolle Erfahrungen in vielen Bereichen ausserhalb der Schule machen können. In diesen Momenten zeigt sich sehr wohl, dass die jungen Menschen durchaus begeisterungsfähig und auch bereit sind, sich auf Neues oder Unbekanntes einzulassen.

Mit Blick aufs Neue Jahr wünsche ich mir viele interessierte und begeisterungsfähige junge Menschen, die Unbekanntes wissen und erforschen wollen und die vor allem durch Projekte wie den „Minerva Helfertag“ erleben, welch gutes Gefühl einem die Erfahrung „nützlich zu sein“ geben kann.

Ich wünschen Ihnen frohe Festtage und fürs 2015 Lebensfreude und eigene Begeisterungsfähigkeit, damit es auch ein gutes und erfolgreiches Jahr wird.

Herzliche Grüsse

Christian Straub
Unternehmensleiter
Minerva Volksschule Basel

christian.straub@minervaschulen.ch
 

 

     
 
EFQM Label - Committed to Excellence - bestätigt

Im Jahr 2009 wurde die Minerva Volksschule Basel mit dem Zertifikat „Committed to Excellence“ der EFQM (European Foundation for Quality Management) ausgezeichnet. Die EFQM überprüft alle zwei Jahre über ein strenges Verfahren, ob eine Firma nach wie vor den Ansprüchen dieses Qualitätslabels gerecht wird.

Damit ein Unternehmen ein Qualitätslabel verwenden und auch als Auszeichnung gegen aussen zeigen darf, muss es die Bedingungen der Organisation, die diese Auszeichnung erteilt, erfüllen.
Bei der EFQM wird ein Unternehmen alle zwei Jahre einer Überprüfung unterzogen, ob es den hohen Ansprüchen dieser Organisation noch genügt. Bei dieser Überprüfung wird ein starkes Augenmerk darauf gelegt, wie in einem Unternehmen das Prozessmanagement verankert ist und wie Projekte, die sich das Unternehmen selbst vorgibt, im Zeitraum von einem halben Jahr entwickelt und vorwärts gebracht werden.
Im laufenden Validierungszyklus haben sich drei Teams bestehend aus Minerva Mitarbeiter/innen aus allen Unternehmensbereichen mit folgenden Projekten befasst:

Minerva Ehemalige – Aufbau einer Ehemaligen Organisation
Minerva Volksschule Basel – Kompetenzzentrum für Entwicklungsstörungen
„Helfertag“ – Schüler/innen engagieren sich wirksam in einem sozialen Bereich

Am 30. Oktober 2014 wurden die drei Projekte von einem Experten der SAQ (Vertretung der EFQM in der Schweiz) vor Ort aufgrund vieler verschiedener Kriterien auf deren Wirksamkeit, Umsetzung und Wichtigkeit für das Unternehmen durchleuchtet und überprüft. Dazu gehörten auch ein Interview mit jedem der drei Projektteams und eine kritische Auseinandersetzung mit Prozess- und Projektmanagement dieser Teams.
Als erfreuliches Resultat dieser sehr intensiven und herausfordernden Projektarbeiten konnten sich die Teams über die überaus positive Bewertung der Projektarbeiten durch den Validator freuen. Dies bedeutet, dass die Minerva Volksschule Basel für weitere zwei Jahre berechtigt ist, das Qualitätssiegel "Committed to Excellence“ der EFQM zu verwenden.
Genauso wichtig erscheint uns aber, dass die drei Projektideen durch die Umsetzung der engagierten Mitarbeiter/innen-Teams bereits Teil unserer Schul- und Unternehmenskultur geworden sind.
Der Beweis dazu liefert der Bericht „Helfertag“ in diesem Newsletter (nächster Artikel).

 

     

 
Minerva Helfertag

Am 4. November 2014 engagierten sich die Schüler/innen aller Abteilungen der Minerva Volksschule erstmals im Rahmen eines „Minerva Helfertages“ auf verschiedenste Art und Weise in sozialen und gemeinnützigen Bereichen. Das Konzept „Minerva Helfertag“ entstand aus einer Projektidee, die im Zuge der Validierung des EFQM Qualitätslabels „Committed to Excellence“ umgesetzt wurde (siehe Artikel „EFQM Label“).

Dem „Minerva Helfertag“ liegt die Idee zugrunde, dass Kinder und Jugendliche der Minerva Volksschule aller Schulstufen einmal pro Jahr an einem bestimmten Tag einzeln, in Gruppen oder im Klassenverband einen Beitrag leisten, der bedürftigen Menschen oder sozialen Einrichtungen / Institutionen zugute kommt.
Im Vorfeld wurden in den Klassen die Möglichkeiten und Ideen besprochen, wie und wem geholfen werden soll. Bei der ersten Durchführung des „Minerva Helfertages“ zeigte sich bereits, dass die Ideen, welche die Schüler/innen und Lehrpersonen gemeinsam bestimmt hatten, sehr vielfältig und auch kreativ waren. So engagierten sich die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel:

durch Mithilfe im Kleintierzoo des Bürgerlichen Waisenhauses. (Primarklasse)
mit dem Bauen von neun Vogelhäuschen, die nun im Winter den Vögeln Schutz bieten. (Primar)
durch eine Putzaktion in einem Wald bei Riehen, der das Jahr hindurch für die Kindergartengruppe wöchentliches Ausflugsziel ist. (Kindergarten)
mit dem Besuch in einem Seniorenheim. Sie haben dabei den Senior/innen die „Schule heute“ vorgestellt und sie mit verschiedenen Darbietungen erfreut. (Sekundarschule)
durch Kuchenverkauf in der Stadt. Der Erlös kommt gemeinnützigen Institutionen zugute. (Sekundarschule)
mit vielen weiteren Aktionen von einzelnen Schüler/innen im sozialen Bereich. (Sekundarschule)

Die Rückmeldungen der Kinder und Jugendlichen zeigen eindeutig, dass ihnen ihr Engagement an diesem speziellen Tag viel Freude bereitet hat. Die mehrheitlich positiven Erfahrungen des ersten „Minerva Helfertages“ beweisen, dass diese Idee auch in Zukunft weitergeführt werden soll. Deshalb wurde das Datum des nächsten Helfertages für das Jahr 2015 bereits bestimmt und auf den 3. November 2015 gelegt.

Hier noch einige Zitate:

Es war toll im Ziegengehege zu putzen, es gab viel Laub zu rechen und wir haben Nüsse gesammelt. Es war toll ein Vogelhaus zu bauen. Wir haben mit Sägen, Schrauben, Nägeln, Hammer, Doppelmeter und Schraubenzieher gearbeitet. Und es war einfach toll.“ (Leandro, 10 Jahre, Primarschule)

„Ich fand es interessant. Und es ist ein gutes Gefühl zu helfen.“ (Selina, 15 Jahre, Sekundarschule)

„Es war ein spannender Tag und man konnte neue Sachen kennenlernen.“ (Florian, 15 Jahre, Sekundarschule)

„Der Helfertag war für mich sehr gut, denn ich konnte in einen anderen Beruf (Betreuung im Altersheim) hineinschauen.“ (Leandro, 16 Jahre, Sekundarschule)

„Es war ein gutes Gefühl, freiwillig zu helfen.“ (Julian, 16 Jahre, Sekundarschule)

„Es war sehr abwechslungsreich. Mit Kindern zu spielen, gefiel mir.“ (Lara, 17 Jahre, Sekundarschule)

Fotos

 

     

 
FcB-Spieler Tomáš Vaclík und Marek Suchý auf Besuch in der Minerva

Am Montag, 1. Dezember 2014 bekamen die Schüler/innen der Lernwelt und weiterer Sek- und PG-Klassen ein sehr attraktives Adventsgeschenk:
Mit Marek Suchý (Innenverteidiger) und Tomáš Vaclík (Torhüter) kamen zwei Spieler der 1. Mannschaft des
FC Basel auf Besuch und standen Rede und Antwort.

Schon zwei Wochen vor diesem Event fingen die Lernenden mit den Vorbereitungen an. Kleinere Gruppen arbeiteten an verschiedenen Aufträgen – so entstanden informative Plakate, kurze Präsentationen und viele Fragen – die alle auf die schon ungeduldig erwartete Podiumsdiskussion hinzielten.
In der bereits winterlich gemütlichen Aula-Atmosphäre begrüsste zuerst Nils Walter, Klassenlehrer der PG1, alle Anwesenden und wies auf die schönen und informativen Plakate hin. Anschliessend stellten Schüler der Klasse PG1 die beiden Profifussballer mit einer kurzen Präsentation im Prezi-Format vor. Nun stellte Nils Walter die erste Frage, welche die im Laufe der Zeit immer lebhaftere Diskussion einleitete.
Die FCB-Spieler freuten sich aufrichtig über den warmen Empfang, den ihnen die Schüler/innen und die Lehrpersonen bereiteten. Es wurden viele verschiedene Fragen gestellt, die sich natürlich hauptsächlich um den Fussball drehten, aber auch das Privatleben schien von Interesse. Obwohl sie die auf Deutsch gestellten Fragen verstehen konnten, antworteten sie auf Englisch, manchmal ergänzt durch etwas Tschechisch oder Russisch, was eine der Minerva Schule eigene kosmopolitische Atmosphäre widerspiegelte.
Nach dem Podiumsgespräch, das fast eine Stunde dauerte, wollten natürlich alle Schüler/innen noch ein Foto mit den beiden Fussballstars schiessen, entweder ein Selfie mit einem der Spieler oder ein Klassenfoto. Natürlich mussten Marek und Tomáš auch noch FCB-Trikots oder andere Erinnerungsgegenstände signieren. Ungern und nur zögernd verliessen die Schüler/innen die Aula und gingen dann weiter ihrem Schultag nach.
Nach einer kurzen Erholungspause mit einem stärkenden Kaffee erwartete Tomáš Vaclík und Marek Suchý der zweite Teil des Vormittags – ein Gespräch und eine Fragerunde mit den jungen Fussballtalenten der Minerva/FCB-Sportklasse. Dieses im kleineren Rahmen geführte Gespräch mit dem Fussball-Nachwuchs moderierte Christian Straub.
Die „private Runde unter Fussballern“ zeichnete sich im Wesentlichen durch Fragen aus, die inhaltlich stark auf das Leben als Profifussballer ausgerichtet waren. Die jungen Fussballspieler stellten gezielt „Fussball-“ Fragen, welche ihre um etwa zehn Jahre älteren Klubkollegen abgeklärt – jedoch optimistisch und lebensfroh beantworteten.
Für die von einer grossen Fussballkarriere träumenden Jungs war es gewiss ein Anstoss zum ernsthaften Nachdenken - nicht nur über ihre zukünftige Fussballkarriere sondern ebenfalls über das „reale“ Leben neben dem Fussball – nämlich über die Schlüsselrollen, welche die Schul- und Berufsausbildung und auch die Familie innehaben.
Das offene, freundliche und bescheidene Auftreten der beiden Profifussballer überzeugte alle völlig, sowohl die jungen FCB Talente, als auch die anderen Jugendlichen.
Im Nachhinein wurde der Besuch von Tomáš und Marek in verschiedenen Unterrichtssequenzen zum Anlass für eine vertiefte Auseinandersetzung genommen. Die eine Gruppe wird eine Broschüre über den Besuch herstellen, andere haben einen persönlichen Kommentar oder verschiedene Formen von Zusammenfassungen geschrieben.

Hier einige Beispiele

 

 

   

 
Halloween-Party@Minerva

Der Halloween-Virus ist nun auch auf die Schüler/innen der Minerva Volksschule übergesprungen.
Die Progymnasiasten der Klasse PG2 luden die Lernenden der anderen Klassen zu einer Halloween-Party ein. Zwei Schüler, Lian Medweth und Filip Rozycki, berichten über den Event.

Einige Wochen vor dem Halloween-Abend, dem 31. Oktober, kam Fyona auf die Idee, wir könnten als Klasse eine Halloweenparty für die ganze Schule veranstalten. Nach einer Abstimmung in der Klasse entschied sich die knappe Mehrheit für die Organisation. Zuerst schrieben wir Einladungen und Anmeldezettel für jeden Schüler der Schule und hängten im Schulhaus Plakate auf. Letztendlich haben sich nicht viele Personen angemeldet, trotzdem entschieden wir uns für die Durchführung.
Da wir an dieser Party Gastgeber waren, gehörte es dazu, dass wir unsererseits etwas für die Partygäste vorbereiteten. Zuerst haben wir die Aula eingerichtet; eine Bar aufgebaut, farbige Leuchten montiert, Luftballone angemalt und aufgehängt und eine Musikanlage betriebsbereit gemacht. Eine Diskokugel und Nebelmaschine durften auch nicht fehlen. Wir haben für die Gäste verschiedene Speisen und Getränke zur Verfügung gestellt; neben eingekauften Cola, Fanta etc. haben wir auch Cocktails gemixt. Zum Essen gab es von uns zubereitete Pizzabrötchen, Kekse, Kürbissuppe und Hotdogs. Jamie und Filip verkauften sie an der Bar.

Die Party fing nach 18.00 an und ging bis ca. 22.30. Es sind letztendlich mehr Gäste als erwartet gekommen, was wir erfreulich fanden. Trotz einiger Zwischenfälle verlief die Party friedlich und es herrschte eine gute Stimmung. Während der Party haben wir noch zwei Spezialattraktionen für die Gäste geboten. Zuerst gab es ein Ballon-Spiel, wobei man den Teilnehmern Luftballons an die Füsse band, die man sie sich gegenseitig zerplatzen musste. Danach gab es noch einen Kostümwettbewerb, wo die besten Verkleidungen mit einem kleinen Preis ausgezeichnet wurden. Während der ganzen Zeit sorgten Shairo und Jason, die für die Musik zuständig waren, für eine gute Stimmung in der Aula.
 

     

 

 
Stadtlauf

Seit vielen Jahren nehmen Schüler/innen und Lehrpersonen der Minerva Volksschule am Basler Stadtlauf teil. Am Samstag, 29. November 2015 waren es 34 Schüler/innen, die in verschiedenen Alterskategorien über unterschiedlich lange Distanzen starteten. Julie Bodenschatz aus der Klasse PG2 war auch dabei und schildert im Folgenden ihre Eindrücke.

Der Stadtlauf ist an unserer Schule mittlerweile schon Tradition. Jedes Jahr organisieren die Lehrpersonen für die Schüler/innen der Minerva Volksschule eine gemeinsame Teilnahme am Basler Stadtlauf, natürlich auf freiwilliger Basis. Die Lehrkräfte sind dabei sehr engagiert, jede Gruppe von Schülern wird immer von einer Lehrkraft begleitet. Eine Lehrperson bleibt immer in der Schule und hütet die „Schätze“ der Kinder und Jugendlichen vor den bösen Dieben, die um die Weihnachtszeit herumschleichen.

Die Schüler und Lehrkräfte treffen sich jedes Jahr abends rechtzeitig, bevor die Rennen gestartet werden, im Schulhaus der Minerva Volksschule an der St. Alban-Vorstadt in Basel. Dort ziehen sich die Läufer/innen um und dann werden die Startnummern verteilt. Sobald alle bereit sind, versammeln wir uns in unserem Pausenhof, machen zusammen eine Gruppenfoto und wärmen uns ein bisschen auf. Anschliessend verteilen wir uns auf verschiedene Gruppen (Jahrgangs bestimmt) und ziehen dann los zum Start auf dem Münsterplatz, der nur 5 Gehminuten vom Schulhaus entfernt ist. Oftmals, wenn wir noch ein bisschen Zeit haben, mischen wir uns unter die Teilnehmer/innen einer grossen Gruppe, die beim gesponserten Aufwärmprogramm mitmachen. Die Lehrkräfte bringen uns zum Start und dann rennen wir los. Am Ende des Stadtlaufs bekommen wir ein vom Organisator gesponsertes Getränk und eine „Tapferkeits“-Medaille (wie ich sie gerne nenne). Für die Schüler/innen, die mit ihren Eltern in der Stadt in der Nähe des Ziels abgemacht haben, ist der Event schon vorbei. Dies gilt jedoch nicht für die Schüler/innen, die sich in der Schule verabredet haben. Diese müssen beim Ziel warten und werden zum Schulhaus zurückbegleitet. Die Ausnahme bilden die älteren Schüler/innen (Alter 13 und höher), denn diese haben die Erlaubnis, alleine zum Schulhaus zurückzukehren.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich begeistert bin, wie die Teilnahme am Basler Stadtlauf jedes Jahr so hervorragend organisiert wird. Ich habe bisher jedes Jahr, seit ich in der Minerva bin, mitgemacht und es machte mir immer grossen Spass. Ich finde es toll, wie die Lehrpersonen motiviert dabei sind und wie sie uns auf der Strecke Mut machen. Dieses Jahr 2014 traf ich mitten auf der Strecke meinen Klassenlehrer, der fleissig Fotos von uns machte und meine Freundin und mich lautstark anfeuerte. Sehr beeindruckt hat mich auch, dass einer unserer Schulleiter mit den jüngeren Schüler/innen der Minerva, einige Tage vor dem Stadtlauf den Weg vom Ziel zur Schule geübt hat, falls mal etwas passieren sollte und falls sich die Schüler/innen in der Dunkelheit nicht zurechtfinden sollten.

Fotos

     

 

 
La magie de Noël de Colmar - décembre 2014

Les élèves des classes de LS1/2 et ES1/2 ont participé à une visite culturelle de Colmar le lundi 8 décembre en compagnie de leurs enseignantes de français, plus motivées que jamais.

Nous nous sommes tous retrouvés à 08:30 à la gare SBB d’où nous avons pris le train direction la France. Quelle excitation de se retrouver ensemble en dehors de la salle de classe!...
Durant le trajet, un premier travail de réflexion a été donné aux élèves, celui de savoir ce qu’ils attendaient de cette journée d’excursion: amusement, distraction, apprendre des mots nouveaux en français. Telles étaient leurs réponses.

Cette journée s’est déclinée en trois temps:

Nous avons parcouru les cinq marchés de Noël traditionnels au cœur du vieux Colmar. Le plus impressionnant était le marché des enfants. Là, il y avait des maisonnettes colorées dans un décor naturel qui proposaient mille et un trésors pour les enfants, comme par exemple des peluches, jouets en bois, clowns, pains d’épices et une crèche animée. Quelques élèves sont montés sur le manège de chevaux.
Pour découvrir l’histoire, les curiosités et la culture de l’Alsace, les élèves ont dû remplir un questionnaire. Afin de faciliter le travail, ils ont pu demander de l’aide aux passants.
«Comment s’appelle la collégiale de Colmar? Quel est son style architectural?»
«Qui était Bartholdi?»
«Quel est le symbole de l’Alsace?»
«Qu’est-ce que les manalas?» …
A midi, nous avons fait un tour au musée du jouet. Ce lieu expose une collection de jouets anciens: des poupées, des trains miniatures, Meccano et même un théâtre de marionnettes.

C’est dans ces beaux quartiers pittoresques de Colmar que les élèves ont trouvé nombreux cadeaux, douceurs et animations. Cette journée a été un moment de détente, de joie et de rire dans une ambiance chaleureuse et féerique de la magie de Noël.

En fin d’après-midi, nous avons repris le chemin du retour. Dans le train, chacun a montré ce qu’il a emporté comme cadeaux souvenirs et nous avons échangé nos impressions de cette journée.
«Moi, j’aime Colmar.»
«Je vais aller à Colmar avec mes parents.»
«J’ai trouvé des super cadeau ici.»
«… pas de disputes aujourd’hui!»….

Bonnes fêtes de fin d’année à toutes et à tous!
 

     

 
Die guten Geister im Hintergrund (6)

Zum Abschluss unserer Reihe „Die guten Geister im Hintergrund“ möchten wir Ihnen noch zwei Personen vorstellen, die beide ganz hervorragend zur Überschrift dieses Artikels passen. Beide Personen schauen tagtäglich, dass unsere Schulhäuser und alle damit verbundenen Räumlichkeiten sauber sind.

Marylène Tosch arbeitet seit 12 Jahren mit einem Arbeitspensum von 80 % (4 ganze Tage) an unserem Standort „Wildensteinerhof“. Sie ist im Elsass wohnhaft, wo sie mit ihrem Mann und ihrer 8-jährigen Tochter Collyne Eloïse in einem Einfamilienhaus wohnt.
Neben ihrer hauptsächlichen Arbeit als Raumpflegerin unterstützt sie Sevim Kolu tatkräftig beim Kiosk-Verkauf während der grossen Vormittagspause und beim Mittagstisch.
Sie spricht konsequent französisch, was viele Schüler/innen immer wieder dazu „zwingt“, sich dieser Sprache zu bedienen, wenn sie etwas von ihr möchten, obwohl Französisch für viele Schüler/innen eher ein rotes Tuch darstellt. Es ist jedenfalls erstaunlich zu beobachten, wie die Jugendlichen ihre Sprachhemmungen und –aversionen überwinden können, wenn sie Wünsche haben, die ihnen Marylène Tosch „erfüllen“ kann.
Sie ist im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen offen, freundlich und sehr hilfsbereit. Es ist unschwer zu erkennen, dass sie junge Menschen gerne mag. Ein Glücksfall für eine Schule, wenn nicht nur die Profi-Pädagog/innen sich in guter Art und Weise um die Kinder und Jugendlichen kümmern, sondern diese Haltung bei allen Mitarbeiter/innen spürbar ist.

Laarni Freuler arbeitet seit 6 Jahren mit einem Arbeitspensum von ebenfalls 80 % an beiden Standorten der Minerva Volksschule Basel, am „Wildensteinerhof“ und am „Bürgerlichen Waisenhaus“.
Sie wohnt mit ihrem Mann in der Nähe von Basel, kommt aber ursprünglich von den Philippinen, wo sie geboren wurde und aufwuchs, bis sie im Alter von 35 Jahren ihre Heimat verliess.
Auf den Philippinen arbeitete sie früher als Büroassistentin, konnte jedoch nach ihrem Umzug in die Schweiz keine Arbeitsstelle in diesem Berufsfeld finden.
An beiden Standorten schaut sie pingelig genau darauf, dass die Schüler/innen am Morgen beim Schulstart saubere Schulzimmer antreffen. Zudem hilft sie auch in der Mensa im Wildensteinerhof mit, wenn die Schüler/innen in den beiden Mittagsschichten verpflegt werden wollen.
Laarni Freuler sprüht vor Energie und Lebensfreude und diese Fröhlichkeit überträgt sich schnell auf Lernende und Lehrende im Schulhaus, vor allem ihr unverkennbares Lachen ist ansteckend und sie lacht viel. Ein weiteres Persönlichkeitsmerkmal ist ihre grosse Hilfsbereitschaft. Wenn es etwas zu tun gibt und Laarni Freuler Zeit hat, zögert sie keinen Moment und ist zur Stelle, als Unterstützung bei internen Veranstaltungen, Elternabenden und anderen Anlässen.

Wir sind froh und dürfen uns als Schule glücklich schätzen, im Bereich der Hauswartung mit
Marylène Tosch und Laarni Freuler auf zwei solch zuverlässige Mitarbeiterinnen zählen zu können.

 

     
 
Minerva Volksschule Basel
St.Alban-Vorstadt 32 • 4052 Basel
Tel: 061 278 98 88 • Fax: 061 278 98 89
E-Mail: basel.volksschule@minervaschulen.ch
Internet: www.minervaschulen.ch
Vorteil Minerva