Minerva Newsletter Ausgabe 01 | März 2015
 
 
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren

Eine lebendige Schule zeichnet sich durch vielfältige und verschiedene Aktivitäten und Projekte aus, die neben dem Aufbau eines gesunden Basiswissens im regulären Unterricht Platz haben müssen. Ich staune immer wieder und freue mich über die Qualität der in Gruppen- oder Einzelarbeit entstandenen Arbeiten. Die Berichte in diesem Newsletter zeugen wieder einmal von der Begeisterungsfähigkeit und Motivation der jungen Menschen an der Minerva Volksschule. Viel Vergnügen beim Lesen und Betrachten!

Ich wünsche Ihnen schöne und erholsame Osterfeiertage und freue mich auf die kommende Zeit mit hoffentlich warmen Tagen, damit wir die winterliche Kälte aus den Gliedern schütteln können.

Herzliche Grüsse

Christian Straub
Unternehmensleiter
Minerva Volksschule Basel

christian.straub@minervaschulen.ch
 

 

     

 

 
Wie Fachwissen zusammen mit IT Kompetenz zu einem gelungenen Ganzen wird

Im Rahmen des Minerva Workshops für Hochbegabte (WHB) können Schüler/innen in den Fachgebieten Naturwissenschaften und Sprachen während bis zu 10 Lektionen pro Woche mit Unterstützung von Lehrpersonen ihren ganz speziellen Eignungen und Neigungen nachgehen. Am Beispiel von Yannis‘ Arbeit kann man ausgezeichnet erkennen, wie innerhalb der WHB-Zeiten Fachwissen mit technischem Wissen zu einer rundum gelungenen Arbeit verschmilzt.

Yannis besucht seit über vier Jahren mehrere Stunden pro Woche regelmässig die Angebote im Rahmen des Workshops für Hochbegabte. Als er sich im letzten Herbst für ein neues Thema im Fachbereich „Biologie“ entscheiden musste, fiel seine Wahl auf die Fledermaus. Seine Wahl wurde durch die ungemein vielfältigen biologischen und physikalischen Phänomene, welche die Lebensform der Fledermäuse ausmachen, beeinflusst.
Im Verlaufe der Recherchen zum Thema Fledermaus reifte in Yannis die Idee, das zusammengetragene Wissen und die vielen Informationen in Form einer speziellen Webseite darzustellen und auch anderen Menschen zur Verfügung zu stellen.
Das technische Know-how für die Erstellung einer Webseite hatte sich Yannis im WHB Kurs „Informatik“ angeeignet und er konnte seine diesbezüglichen Fertigkeiten nun gut einsetzen.
Es entstand aus den zuerst allgemeinen Recherchen durch ein vertieftes Studium ein ziemlich komplexes Informationsraster zum Thema Fledermaus, das Auskunft über einige interessante Arten, über die geografische Verbreitung weltweit, über die extreme Leistungsfähigkeit der Sinne und nicht zuletzt auch über Mythen und Legenden in verschiedensten Erdteilen Auskunft gibt.
Alles in allem eine überaus gelungene und interessante Arbeit!

Viel Freude beim Besuch der Webpage:
LINK
 

     

 
Der Waldtag - ein naturpädagogischer Wochentag im Kindsgi

Von Februar bis Ende November verbringen die Kindergartenkinder und die Piccolinis (Kiga-Gruppe der Basisstufe) einen festen Vormittag in der Woche im Wald.

Auf diesen wöchentlichen Ausflügen erleben sie den Wechsel der Jahreszeiten, die Veränderungen in der Natur und die Vielfalt der Tiere und der Pflanzen. In diesen Tagen freuen sie sich über die ersten Frühlingsblumen und lauschen dem lauter werdenden Gesang der Vögel.
Kreativ und mit viel Fantasie tauchen sie in eine eigene Welt ein. Aus am Boden liegenden Stecken werden Hütten gebaut, aus einem hohlen Baumstumpf wird ein Kochtopf. Stecken werden als Besteck, als Bohrer oder Musikinstrumente benutzt. Ein umgefallener Baum ist die Rakete, die ins Weltall fliegt und eine Drecklache wird zum Badeteich für Waldzwerge.
Der Wald birgt sehr viele Schätze, die darauf warten von den Kindern entdeckt zu werden. Erde, Steine, Blätter, Äste und Stöcke regen die Kinder zu gemeinsamen fantasievollen Spielen an. Grobmotorische Herausforderungen erleben sie, in dem sie klettern, über Baumstämme balancieren, über unebenen Boden und über Wurzeln laufen oder das Waldgestrüpp durchstreifen. In der Natur miteinander Spielen macht hungrig. Deshalb schmeckt das im eigenen Rucksack mitgebrachte Znüni unter freiem Himmel besonders gut.
Durch all diese vielfältigen Erfahrungen lernen die Kinder neben der naturkundlichen Bildung die Natur schätzen und dadurch auch sorgsam mit ihr umzugehen.

Fotos
 

     

 
Schüler/innen der PG2 sammeln für Kinder in Not

Kinder und Jugendliche lassen sich gerne motivieren, wenn es darum geht, Gutes zu tun und benachteiligten Kindern in ärmeren Gegenden der Welt zu helfen, wie der nachfolgende Bericht zur „Orangen-Aktion“ des Hilfswerks „Terre des Hommes“ aufzeigt.

Aufmerksam gemacht durch Herrn Remensperger, langjähriger Lehrer an unserer Schule, haben die Schülerinnen des PG2 zusammen mit ihrem Klassenlehrer, Herrn Seibold, im Unterricht des Faches "Soziales Lernen" über die Hilfsorganisation "Terre des Hommes" und die damit verbundene Aktion "Orangen für die Behandlung von Kindern" gesprochen. Dazu recherchierten die Schülerinnen in Kleingruppen mit ihren Laptops im Internet und fanden so einige interessante Fakten zu Terre des Hommes.
Nachdem auch die Eltern durch ihre Kinder von dieser Aktion gehört haben, wuchs der Wunsch in den Jugendlichen, diese Spendenaktion auch aktiv zu unterstützen.
Ursprünglich ging es darum, dem Hilfswerk Terre des Hommes Orangenkisten mit je 60 Orangen zu CHF 150 pro Kiste abzukaufen. Mit dem Erlös dieses Orangenkisten-Verkaufs realisiert das Hilfswerk unterschiedliche Projekte, beispielsweise soll mit dem Geld Kindern und deren Familien Zugang zu medizinischer Grundversorgung ermöglicht werden oder es sollen medizinische Spezialbehandlungen in der Schweiz für Kinder finanziert werden, die in ihren Heimatländern nicht behandelt werden können.
Die Spendenbereitschaft der Eltern der Schüler/innen des PG2 war enorm. So konnten acht Kisten Orangen für insgesamt CHF 1‘200 bestellt werden. Die Jugendlichen der Klasse wollten es aber damit nicht genug sein lassen. So war denn gleich die Idee geboren, durch den Verkauf der Orangen in der Stadt noch weitere Spendengelder aufzutreiben.
Der Idee folgte dann am 10. März die Tat und die Schüler/innen verkauften an drei Ständen in der Stadt ihre Orangen. So konnten zusätzlich nochmals über CHF 1‘300 eingenommen werden, womit nun eine Gesamtspende an Terre des Hommes von CHF 2‘600 überwiesen werden konnte.
Ein riesiges Dankeschön nochmals an alle, Eltern, Jugendlichen und Lehrpersonen, die zu diesem grossartigen Erfolg beigetragen haben!
 

     

 
Skilager der Leistungsstufe (5. und 6. Klasse Primar) in Pizol

Direkt nach den Sportferien startetet die Klasse LS 1/2 begleitet von Herrn Kenk und Herrn Remensperger ins Skilager nach Pizol. Dort verbrachten die 14 Kinder zusammen mit ihren Lehrern im Selbstversorgerhaus „Sennhütte“ eine intensive und kurzweilige Woche.

In dieser Woche zeigte sich die Bergwelt sehr kontrastreich: Schneesturm, Nebel, strahlender Sonnenschein - alles war dabei.
Der Stimmung tat das wechselhafte Wetter zum Glück keinen Abbruch. Ungeachtet der äusseren Bedingungen, ging es jeden Tag auf die Piste. Egal ob Anfänger oder „Tiefschneeprofi“, alle schlugen sich tapfer, trotz der oft schwierigen äusseren Bedingungen.
Nach dem Skifahren wurde auf den Zimmern ausgeruht, gemeinsam gekocht oder gespielt. Beim Spielen waren "Werwolf" und "Kuhhandel" die Renner und weckten den Ehrgeiz bei manchem Schüler/mancher Schülerin und sogar bei den Lehrern.
Nach all den Wetterkapriolen kam am letzten Tag die Belohnung: Blauer Himmel, Sonnenschein und Tiefschnee ohne Ende. So kamen alle auf ihre Kosten und manche/r stürzte frei- oder unfreiwillig kopfüber in den herrlichen Pulverschnee.
Auf der Heimfahrt waren sowohl die Freuden wie auch die Anstrengungen der Woche deutlich zu spüren: Schon nach kurzer Zeit kehrte im Car Ruhe ein und viele Kinderaugen schlossen sich mit einem Lächeln und den Gedanken an eine erlebnisreiche Woche auf der "Sennhütte" in Pizol.

     

 
Betreuungswoche in den Sportferien Februar 2015

Das Betreuungsangebot während der Schulferien an unserem Standort „Waisenhaus“ wird von Kindern gerne besucht und wird von den Eltern als „Entlastungsprogramm“ sehr geschätzt.

Während sechs der insgesamt dreizehn Ferienwochen pro Schuljahr bieten wir am Standort Waisenhaus für Minerva Schüler/innen und auswärtige Kinder verschiedenste interessante Aktivitäten an: thematische Exkursionen, Musikprojekte, gestalterische Arbeiten usw.
In den Sportferien wurde das Musical „Ritter Rost und die Hexe Verstexe“ einstudiert. Es beteiligten sich Kinder aus allen Stufen der Primarschule: Kindergarten, Basisstufe, PB und PA. Ausserdem nahmen vier auswärtige Kinder teil, die nicht in der Minerva zur Schule gehen.
Schnell fanden sich die Kinder zu einer tollen Theater-Musicalgruppe zusammen. Sie sangen viele Lieder, malten ein grosses Bühnenbild, stellten die Rüstung für Ritter Rost her, konstruierten ein Schiff und viele andere Dinge, die zur Verkleidung und für die Inszenierung nötig waren. Die verschiedenen Rollen wurden verteilt und alsbald als Theater auf einer gedachten Bühne gespielt. Es tummelten sich ausser dem Ritter Rost und seinem Burgfräulein Bö noch Haie, Piraten, Räuber, natürlich auch die Hexe Vertexe, ein sprechender Hut und Koks, der Drache.
Mitte März führten die Akteure ihr Musical vor ihren Eltern und den Kindern der Primarschule auf.
Wer Spass an einer solch musikgefüllten Theaterwoche hat und gerne einmal Teil davon sein möchte, kann sich jetzt schon auf die erste Woche der Sportferien im 2016 freuen und sich diese Woche vormerken.

LINK Betreuungsangebot

 

     
     
 
Minerva Volksschule Basel
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Internet: www.minervaschulen.ch
Vorteil Minerva