Minerva Newsletter
Ausgabe 03 | Oktober 2015
Minerva Sonne
 
 
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren

Im Sommer haben wir langjährige Kolleginnen und Kollegen sowie unseren Unternehmensleiter Christian Straub in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Am 01.08.15 habe ich Herrn Straubs Nachfolge als Unternehmensleiter angetreten, meine Position als Schulleiter der Sekundarstufe I hat Frau Manuela Noser übernommen.

Unser beider Bestreben ist es, als Schulleitung stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Kinder und Eltern zu haben und mit dem gesamten Minerva-Team die bekannten Qualitäten unserer Schule zu wahren und weiter auszubauen.

Am ersten Schultag haben die Schülerinnen und Schüler Ihre Vorsätze und Wünsche für das neue Schuljahr festgehalten. Daraus ist dann eine Minerva-Sonne entstanden, die eine kleine Orientierungshilfe für die nächsten Monate sein soll. Der ein oder andere Vorsatz hat sich im Schulalltag tatsächlich schon wiedergespiegelt und nun gilt es den Schwung aus dem Spätsommer in den Herbst bzw. in den Winter mitzunehmen.

Gerne möchte ich Ihnen nun ein paar Einblicke aus den vergangenen Wochen und Monaten geben und Ihnen zwei neue Gesichter unserer Schule vorstellen.

Ich wünsche Ihnen schöne und farbenfrohe Herbsttage.

Herzliche Grüsse

Markus Kenk
Unternehmensleiter
Minerva Volksschule Basel

 
 
In diesem Newsletter lesen Sie:
Sommerlager
Landdienst der Klasse S3
Neue Lernwelt für S2 und PG2
Jugendliche erklären Kalaidos-Schulleitern die Lernwelt
Abschiedsfest für unsere langjährigen Mitarbeiter/-innen
Neue Gesichter: Manuela Noser
Neue Gesichter: Stefan Licklederer
Ausblick: Helfertag und Weihnachtszauber 2015
   

 
Sommerlager
 Sommerlager
 
 
Sommerlager  

Ende August fuhren unsere Klassen ins Sommerlager. Hier machten die Kinder unterschiedlichste Erfahrungen, bei denen sie sich frei nach dem Motto „Fit for life“ von einer ganz neuen Seite erfahren und kennenlernen konnten, wie man in den folgenden Berichten sieht:

Interview mit Max Katzenstein und Julian Kegreiss zur  4 Länder-Survivalwanderung der Klasse PG2

Könnt ihr kurz erklären, was ihr in der Lagerwoche gemacht habt?
Julian: Wir haben uns eine Survival-Tour vorgenommen, mit unserem Gepäck haben wir an fünf Tagen alle vier deutschsprachigen Länder, Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland durchwandert.

Wie war euer  Routenverlauf?
Max: Wir starteten zu Fuss in Liechtenstein/Malbun und wanderten über die Route 66. Weiter ging es nach Österreich, wo nur für uns das Schwimmbad geöffnet wurde, das direkt neben unserem Campingplatz lag. Dann liefen wir zum Bodensee und übernachteten in der Nähe von Konstanz.
Von dort ging es wieder in Richtung Rhein und mit dem Zug nach Rheinfelden, wo wir unsere letzte Wanderetappe zurück nach Basel starteten und im Ziel am Birsköpfli  ein grosses Glace genossen.

Was war die grösste Herausforderung bei dem Projekt?
Max: Der erste Tag. Wir merkten, dass wir zu wenig Kondition hatten und mussten an diesem Tag mit viel Gepäck 1000 Höhenmeter überwinden.
Julian: Sich selbst überhaupt zu so einer Wanderung zu motivieren und unterwegs nicht aufzugeben.

Seid ihr an eure Grenzen gestossen?
Julian: Ja, speziell am ersten und am zweiten Tag.

Warum?
Julian: Weil der ganze Körper einfach nur schmerzte und der Weg endlos schien.

Was war das schönste Erlebnis?
Max: Der erste Tag war landschaftlich unglaublich, v.a. als wir am Gipfel angekommen waren und diese unvergessliche Aussicht hatten.
Julian: Als wir spät abends ausgehungert in der Nähe von Konstanz ankamen und Herr Walter uns allen  eine Pizza bestellte

Wann war die grösste Durststrecke?
Max: Am 4. Tag konnte ich fast nicht mehr laufen, da ich riesige Blasen an den Füssen hatte.
Julian: Am 2. Tag, als wir von Liechtenstein nach Österreich gelaufen sind. Der Weg erschien endlos lang und es regnete pausenlos.

Euer Fazit?
Max:  Für mich war es toll, dass ich mich mit meinen Mitschülerinnen und Mitschülern so gut verstanden und viele von ihnen durch diese Wanderung auch besser kennengelernt habe. Ausserdem haben wir trotz der enormen Anstrengung sehr viel miteinander gelacht.
Julian: Unser Klassenzusammenhalt hat sich durch das Lager sehr  verbessert und ich fand es eine tolle Erfahrung, an meine körperlichen Grenzen stossen.

 
Roadtrip der Klasse S1
  Roadtrip der Klasse S1
  Roadtrip der Klasse S1
 
 
Roadtrip der Klasse S1  

Die Klasse plante ihr Lager seit Juni 2015 vollkommen selbständig, das heisst vom Budget über die Route und die zu reservierenden Unterkünfte lag alles in der Hand der Schüler. Ziel war es, von Basel aus mit den Velos und dem gesamten Gepäck nach Thun zu fahren.

Unglücklicherweise wurden die Höhenmeter in der Planung nicht berücksichtigt, was letztendlich dazu führte, dass die Reise über den Hauenstein der Aare entlang nach Biel führte und zwischendurch sämtliche vorreservierten Unterkünfte spontan durch neue Übernachtungsmöglichkeiten ersetzt werden mussten. Während der Woche schliefen die Kinder im Zelt, in umgebauten Weinfässern, im Stroh oder in einer kleinen Waldhütte.

Unterwegs gab es einige Herausforderungen zu meistern. Neben der körperlichen Anstrengung kämpften die Kinder mit dem schlechten Wetter und dem defekten Material (Reifen- und Bremsenpannen mussten selbst repariert werden). Das Essen wurde jeden Tag von den Schülern selbst eingekauft und vorbereitet, was zur Folge hatte, dass am ersten Tag nur eine Flasche Orangensaft auf dem Frühstückstisch stand, am zweiten Tag waren es dann schon fünf Flaschen. Sehr beeindruckend war die Hilfsbereitschaft, die der Gruppe unterwegs entgegenschlug. So hätte es am zweiten Tag nichts zu essen gegeben, wenn nicht eine Bauernfamilie frisches Brot, Konfitüre und Eier und auf Grund des Regenwetters sogar eine Waldhütte zur Verfügung gestellt hätte.

Am Schluss blickten alle Beteiligten auf eine abenteuerliche Woche zurück und freuten sich nach diesen Erfahrungen sehr auf das warme Bett und das vorbereitete Essen in ihrem Elternhaus.
 
Landdienst der Klasse S3
  Landdienst der Klasse S3
  Landdienst der Klasse S3
 
 
Landdienst der Klasse S3  

Kühe melken,den Stall ausmisten oder Kartoffeln ernten – 15 Schülerinnen und Schüler der Klasse S3 tauschten für 10 Tage im September das Klassenzimmer und ihr Zuhause mit dem Leben und Arbeiten auf einem Bauernhof. Viehversteigerungen, Kälbergeburten, erste Fahrten mit demTrecker, das Ausmisten des Schweinestalles , das An- und Abschnallen der Kuhglocken, das Gewicht der Käseräder, das morgendliche Krähen des Hahnes – es wurde eine Zeit mit vielen bleibenden Erfahrungen.

Die Schülerinnen und Schüler waren auf den unterschiedlichsten Höfen im Emmental und im Kandertal untergebracht. Da gab es Melvin und Lorenz, die auf einsamen Alphöfen mit Ziegen, Kühen das beschwerliche Leben und die Käseherstellung auf einer Sommeralp miterleben durften. Sebastian, der auf einem der grösseren Betriebe mit  etwa  80 Rindern und 4000 Hühnern  im Emmental  half, Jasmina, die mit der Bäuerin zu den regionalen Märkten fuhr, wo die zuvor hergestellten Tees und Säfte, sowie das geerntete Gemüse verkauft wurden.

Die Bedenken vor der Zeit auf dem Bauernhof waren bei vielen Schülerinnen und Schülern gross:
Ich befürchte, dass die Arbeit hart und sehr anstrengend sein wird. Abends werde ich erschöpft und müde sein, wahrscheinlich auch gereizt. Der Hof ist bestimmt nicht sehr sauber und es wird übel riechen. Es wird mir auch nicht leicht fallen für 10 Tage auf das Internet und den Computer zu verzichten.

Einen typischenTagesablauf auf dem Bauernhof beschreibt Rouven:

Donnerstag
An diesem Morgen musste ich um 7 Uhr aufstehen, denn Frühstück gab es immer um 7.30 Uhr. Ich  half  im  Garten, wo ich im Lauchbett den Lauch geschnitten und das Unkraut gejätet habe. Nach der Pause habe ich noch das Gemüsebeet gejätet und die Haltestangen für die Bohnen entfernt und gewaschen. Später durfte ich noch die Gänse füttern und dann war auch schon Mittagspause. Nachmittags fuhr  ich mit der kompletten Familie zur Kartoffelernte. Die Grosseltern kamen auch dazu.

Wir waren zu sechst auf der Kartoffelerntemaschine. Meine Aufgabe war es, den Dreck und die schlechten Kartoffeln vom Band zu nehmen. Die Arbeit war sehr hart und eintönig. Die Kartoffelernte war der Schwerpunkt meiner Arbeit auf dem Bauernhof. An den folgenden Tagen wiederholte sich mein Arbeitsablauf.

Was mir besonders gut gefallen hat, war die Arbeit im Garten, weil ich immer meine Ruhe hatte und an der frischen Luft war. Was mich am Landdiensteinsatz gestört hatte, war die Kartoffelernte.  Die Arbeit war  einseitig und anstrengend und es war immer viel Staub in der Luft, was mir in den Augen schmerzte. Aber insgesamt hat mir die Zeit auf dem Bauernhof viel gebracht, weil sie mir einen guten Einblick in das Leben einer Bauernfamilie ermöglicht hat.

 
Lernwelt
  Lernwelt
 
 
Neue Lernwelt für S2 und PG2  

Während der Sommerferien arbeitete unser Lernwelt-Team auf Hochtouren an der Fertigstellung der neuen Lernwelt für die Klassen PG2 und S2.

Dafür mussten von Handwerkerseite einige Umbauten vorgenommen werden und unsere Lehrerinnen und Lehrer stellten einmal mehr ihr Talent unter Beweis, was das Einrichten einer geschmackvollen und schülergerechten Lernumgebung betrifft.

Das Ergebnis beeindruckt sehr. Die Schülerinnen und Schüler sind begeistert und haben die neue Lernumgebung schnell schätzen gelernt.
 
Jugendliche erklären Kalaidos-Schulleitern die Lernwelt
  Jugendliche erklären Kalaidos-Schulleitern die Lernwelt
 
 
Jugendliche erklären Kalaidos-Schulleitern die Lernwelt  

Am 15. und 16. September fand in Marbach am Bodensee das alljährliche Treffen der Kalaidos-Führungskräfte statt.

Dort hatten drei Schüler/-innen unserer Schule die Möglichkeit vor 50 Schulleiterinnen und Schulleitern das sehr komplexe Konzept der Minerva-Lernwelt aus Schülersicht zu präsentieren und sich den Fragen des Publikums zu stellen.

Ella (PG1), Max (PG2) und Julian (PG2) bereiteten mit viel Engagement und (fast) ohne Hilfe eine beeindruckende Präsentation vor, mit der sie den Anwesenden die Idee und die Abläufe der Minerva Lernwelt vorstellten.

Sogar ein selbstgedrehter Film war Teil des Inhalts. Trotz einer gewissen Nervosität, denn alle drei standen zum ersten mal mit einem Vortrag vor so einem grossen Erwachsenenpublikum, schilderten die Kinder sehr offen und authentisch, wie sehr sie von der Lernwelt profitieren, aber auch das, was ihnen zwischendurch Schwierigkeiten bereitet.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren beeindruckt von der Selbstverständlichkeit, in der das Gespann die Minerva-Lernwelt präsentierte und der Applaus wie auch viele mündliche Feedbacks gaben ihnen die Gewissheit, dass sie diese Herausforderung bravourös gemeistert hatten und das Ganze als positive Erfahrung mitnehmen können.

 
Abschiedsfest
  Abschiedsfest
  Abschiedsfest
 
 
Abschiedsfest für unsere langjährigen Mitarbeiter/-innen  

Christian Straub, Therry Graf, Christian Graf, Louis Chappuis und Martin Furter haben wenn man ihre Dienstjahre zusammen nimmt 165 Jahre an der Minerva Volksschule gearbeitet und dabei eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen auf ihrem Weg nicht nur schulisch, sondern auch persönlich unterstützt und begleitet.

Sie haben die Minerva-Volksschule Basel über Jahrzehnte hinweg geprägt und sind mit Ausnahme von Martin Furter, der mit einem kleinen Pensum weiterarbeitet, seit August 2015 im Ruhestand.

Grund genug „Danke“ zu sagen und das grosse Engagement dieser fünf zu würdigen.

Zu dem Sommerfest am Schuljahresende waren aktuelle Kolleginnen und Kollegen wie auch ehemalige „Weggefährten“ gekommen, um in der wunderschönen Schulhofatmosphäre gemeinsam zu feiern.

Das Kollegium hatte sich dabei ein Rahmenprogramm ausgedacht, bei dem  neben einem „Kasperlitheater“, in dem die Fünf natürlich die Hauptrollen spielten auch der Lehrerchor einige Lieder zum Besten gab.

Dazu gab es ein reichhaltiges Buffet und bis tief in die Nacht wurde getanzt, gelacht und auf eine schöne und intensive gemeinsame Zeit zurückgeblickt.

 
Neue Gesichter: Manuela Noser
 
 
Neue Gesichter: Manuela Noser

Ich bin ausgebildete Bildungsmanagerin und nach langjährigem Engagement in der erweiterten Schulleitung einer Schule am oberen Zürichsee, Schulleiterin der Sekundarstufe 1 an der Minerva Volksschule Basel.

Als ausgebildete Oberstufenlehrerin mit einem Masterdiplom in „secondary education“ bin ich zudem die Klassenlehrerin der LS 1/2 und begleite dort die Schülerinnen und Schüler in der Lernwelt, im Fach Französisch sowie im Sozialen Lernen.

Ich freue mich sehr Teil des Minerva Teams sein zu dürfen, mit engagierten Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern den Schulalltag zu erleben und die Minerva-Schule weiter zu entwickeln.
 

 
 
Neue Gesichter: Stefan Licklederer

Ich bin 37 Jahre alt, verheiratetet und habe drei Töchter. In der Minerva Volksschule unterrichte ich in der Sekundarstufe Mathematik, Geographie, Geschichte und Sport, ausserdem bin ich der Klassenlehrer der Klasse ES 1/2. Zuvor war ich an der WBS Holbein in Basel beschäftigt.

Neben meiner Anstellung als Lehrer war ich über mehrere Jahre als freiberuflicher Sportlehrer und Trainer mit einer eigener Fussballschule tätig. Zudem war ich in der Trainerausbildung beim Deutschen Fussballbund aktiv.

Die Arbeit mit den Kindern und dem Lehrerteam an der Minerva Volksschule macht mir grosse Freude und das Konzept der Minerva Lernwelt stellt für mich eine neue und sehr interessante Aufgabe dar.
 
Ausblick: Helfertag und Weihnachtszauber 2015
 
 
Ausblick: Helfertag und Weihnachtszauber 2015

Schon jetzt möchten wir auf diese zwei besonderen Events im November und Dezember hinweisen:

Helfertag
Die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler der Minerva Volksschule organisieren am 3. November 2015 einen Helfertag, an dem sie ihre Dienste gemeinnützig zur Verfügung stellen. Unter anderem besuchen die Klassen soziale Einrichtungen wie z.B.Seniorenheime, berichten der älteren Generation aus ihrem Alltag oder organisieren eine Nachbarschaftshilfe mit Putz- und Einkaufshilfen in der unmittelbaren Nachbarschaft der Schule. Grundsätzlich sind all diese Dienste gratis, sollte es doch Erlöse geben, werden diese an gemeinnützige Organisationen gespendet.

Weihnachtszauber am 4.12.15 von 17-21 Uhr
An diesem Abend erstrahlt unser wunderschöner Schulhof in vorweihnachtlichem Glanz. Die Schülerinnen und Schüler unterhalten Sie mit einem kleinen Rahmenprogramm, verkaufen ihre selbst gebastelten Produkte und verwöhnen Sie mit feinen kulinarischen Köstlichkeiten.
Tauchen Sie ein in den vorweihnachtlichen Zauber im Schulhof der Minerva Volksschule, wir freuen uns auf Sie!
 
 
 
Minerva Volksschule Basel
St.Alban-Vorstadt 32 • 4052 Basel
Tel: 061 278 98 88 • Fax: 061 278 98 89
E-Mail: basel.volksschule@minervaschulen.ch
Internet: www.minervaschulen.ch